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«Die Leute haben das Gefühl, Federer gehöre ihnen»

Ein Charakterkopf mit starker Meinung: Marc Rosset gewann einst Olympia-Gold und wirkt heute als TV-Kommentator für das welsche Fernsehen. Der 46-jährige Genfer blickt auf eine aufregende Karriere zurück.
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Am 13. Februar 2000 hätten Sie beinahe die Karriere eines hoffnungsvollen Tennisjuniors im Keim erstickt. Was sind Ihre Erinnerungen an jenen Tag?

Federer war sehr traurig, er weinte an der ­Siegerehrung.

Was trauten Sie ihm zu, als Sie ihn damals in Marseille schlugen?

Ein Bild aus ganz frühen Federer-Tagen: Er unterliegt Rosset in Marseille. Bild: Keystone

Gab es für Federer einen Schlüsselmoment auf dem Weg zum Champion?

Wen betrachten Sie neben Carter als die wichtigsten Figuren für ihn?

«Die wichtigste Begegnung war jene mit Mirka. Sie macht die Hälfte seines Erfolgs aus.»

Spielt es eine Rolle, dass seine Frau selber Tennisprofi war?

Wann sahen Sie Federer erstmals spielen?

Sie waren anfangs Federers Mentor, später sein Davis-Cup-Captain. Wie wichtig waren Sie für seine Entwicklung?

Welche Gefühle löste bei Ihnen sein Sieg in Melbourne aus?

Nur zu!

Welche Bedeutung hat der 18. Major-Titel für ihn?

Waren Sie auch so beeindruckt von seiner Rückhand im Final?

«Das ­Einzige, das wir zu ihm sagen können, ist: ‹Danke für alles.›»

Weil er Federer mit den ­schnellen Bedingungen zum Titel verhalf?

Könnten die schnelleren Beläge zu einem Trend werden?

Was erhoffen Sie sich davon?

Stan Wawrinka war der Einzige, der die Dominanz der grossen vier durchbrechen konnte. Kann er sich mit 31 noch weiterentwickeln?

Ein Charakterkopf mit starker Meinung. Bild: Fred Merz

Letztes Jahr dachte man, es sei die Ära Djokovic. Dann wurde Murray die Nummer 1. Nun ­siegte Federer wieder. Was erwarten Sie von 2017?

An der Siegerehrung sagte Federer, er wisse nicht, ob er 2018 wieder dabei sei. Viele deuteten dies als Rücktritts­ankündigung. Und Sie?

Er sagte in Melbourne aber auch, er wisse nicht, wie viel Tennis er noch in sich habe. Wie viel ist es aus Ihrer Sicht?

«Die Pause war der beste Entscheid, den er treffen konnte.»

Glauben Sie, dass die sechs­monatige Pause für Federers Kopf noch wichtiger war als für seinen Körper?

Wie wichtig ist es für ihn, dass er überall, wo er hinkommt, die Liebe der Fans spürt?