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KurznachrichtenAb Montag verkehrt Bernmobil wieder normal

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Bernmobil fährt ab dem 1. März wieder normal

Bernmobil kehrt ab dem 1. März auf den Linien 7, 8 und 10 wieder zum Normalfahrplan zurück. Dies hat das Stadtberner Verkehrsunternehmen am Donnerstag mitgeteilt. Es geht davon aus, dass mit den ersten Lockerungen der Corona-Schutzmassnahmen wieder mehr Fahrgäste in Tram und Bus unterwegs sein werden. Ab dem 1. Februar hat Bernmobil auf den erwähnten Linien aufgrund der verschärften Schutzmassnahmen den Fahrplan zu den Hauptverkehrszeiten leicht ausgedünnt. (sny)

Münsinger Ortsplanung liegt ab April auf

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Münsingen mit der Ortsplanungsrevision Münsingen 2030. Nun startet Mitte April die öffentliche Auflage, wie der Gemeinderat mitteilt. Bis dahin muss die Planungskommission noch eine Bestimmung im Baureglement überprüfen. Es geht um die maximale Nutzung in den Zonen mit Planungspflicht. Die Auflage dauert sechs Wochen. Das Parlament wird sich im November mit der Ortsplanungsrevision befassen. (rei)

Schule im Kleefeld wird mit klimaschondem Beton gebaut

Das Jungunternehmen Neustark hat ein Verfahren entwickelt, das den CO2-Ausstoss von Beton um 10 Prozent senkt. Das klimaschädigende CO2 wird in einem speziellen Verfahren in den Beton eingeschlossen. Der Berner Valentin Gutknecht hat das Unternehmen Neustark gegründet. Es kann nun die erste Kundin aus dem öffentlichen Sektor vermelden. Die Stadt Bern hat sich entschieden, den Beton von Neustark beim Umbau der Schule Kleefeld einzusetzen. Laut Stadtbaumeister Thomas Pfluger wird sich die Rechnung für den bestellten Beton auf 25’000 bis 30’000 Franken belaufen. Dieses ökologische Engagement ist jedoch mit Zusatzkosten von 12’000 bis 15’000 Franken verbunden. Darin enthalten sind zusätzliche Material- und Projektierungskosten. Der Beton wird voraussichtlich ab März verbaut werden. (sny)

Grossratskommission plädiert für Nachtbusse ohne Zuschlag

Die vorberatende Kommission des Grossen Rates will den öffentlichen Verkehr im Kanton ausbauen. Sie unterstützt den Angebotsbeschluss für die Jahre 2022-2025. Darin sind Subventionen für die Transportunternehmen von 280 Millionen Franken pro Jahr vorgesehen. Nachtbusse sollen künftig zum kantonalen Grundangebot gehören. Der Nachtzuschlag entfällt damit ab 2022. Die Kommission will zudem, dass der durchgehende Halbstundentakt auf der Interregiostrecke Bern-Burgdorf-Herzogenbuchsee-Langenthal bis Mitternacht wieder aufgenommen wird.

Auch der Rahmenkredit für die ÖV-Infrastruktur ist in der Kommission unbestritten. So sollen in den nächsten vier Jahren rund 180 Millionen Franken für grössere Projekte wie die Erweiterung des Tramdepots Bolligenstrasse in Bern oder den Neubau der Luftseilbahn Stechelberg–Mürren investiert werden. Schliesslich beantragt die Kommission der Frühlingssession des Grossen Rates, dem Kredit über rund 10 Millionen Franken für die Erneuerungsarbeiten an der Schynige Platte-Bahn (SPB) zuzustimmen. Die Strecke der historischen Zahnradbahn und die dazugehörige Werkstätte in Wilderswil müssen saniert werden. (jw)

Riggisberg: Michael Bürki bleibt Gemeindepräsident

Die jüngst vollzogene Fusion mit Rümligen ändert an den bestehenden Verhältnissen nichts: Michael Bürki (SVP) bleibt Gemeindepräsident von Riggisberg. So entschied es am Montagabend die Gemeindeversammlung.

Neben den Präsidiums- und Kommissionswahlen sagte die Gemeinde zudem Ja zum Budget 2021: Geplant ist ein Aufwandüberschuss von rund 2 Millionen Franken.

Weitere Kündigung im Casino

Nach der Massenentlassung, die das Casino diese Woche bekannt gab, verlässt nun auch ein Geschäftsleitungsmitglied den Betrieb: Lea Périat war sieben Jahre bei der Burgergemeinde, der das Casino am Casinoplatz gehört, im Eventbereich tätig. Ihre Karriere fing unter Heidi Holdener an, bevor das Haus umgebaut wurde. Zuletzt hatte sie die Leitung der Events inne. Laut der 35-Jährigen hätten sich Spannungen entwickelt und man habe sich am Schluss nicht mehr auf die gleichen Werte und Strategien einigen können. «Ausserdem hat die Leitung ein anderes Verständnis von Leadership als ich das habe», sagt die Bernerin. Ihre Kündigung sei nicht überraschend, aber zu einem überraschenden Zeitpunkt, sagt sie. «Ich habe mit viel Herzblut hier gearbeitet. Jetzt habe ich Zeit für mich.» (cla)

Mehr Publibikes für Zollikofen

Zollikofen baut das Veloverleihsystem Publibike aus. Das teilte die Gemeinde am Dienstag mit. Bisher gab es in Zollikofen zwei Ausleihstationen am Bahnhof und Webergut. Diese werden im Frühling ergänzt durch die drei Stationen Geisshubel, Unterzollikofen und Oberzollikofen. Damit erfüllt der Gemeinderat einen Auftrag des Parlaments. Dazu bewilligte er einen Kredit von 100'000 Franken. Der Vertrag mit Publike ist bis im November 2023 befristet. (js)

Zollikofen: Das falsche Datum auf dem Stimmrechtsausweis

Mit dem Versand der Abstimmungsunterlagen für den Urnengang vom 7. März haben Zollikofens Stimmberechtigte fehlerhafte Stimmrechtsausweise erhalten. Das gab die Gemeinde am Mittwoch bekannt. Auf einem Teil der Ausweise steht demnach ein falscher - und längst vergangener - Abstimmungstermin. Die weiteren Unterlagen seien jedoch korrekt.

Nach Absprache mit dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland bleiben die Stimmrechtsausweise aber gültig, teilt die Gemeinde weiter mit. In Zollikofen kann also mit dem zugestellten Material abgestimmt werden. (cef)

Rückbau im Berner Tiefenauquartier hat begonnen

Im Berner Tiefenauquartier sind die Bagger aufgefahren: Der Rückbau des Gebäudekomplexes an der Reichenbachstrasse 118 hat begonnen, wie die Stadt Bern am Montag mitteilte.

Auf dem Areal der ehemaligen Krankenpflegeschule Engeried entsteht bis 2023 eine Überbauung mit 100 Wohnungen. Die Krankenpflegeschule schloss schon 2011 ihre Tore, danach gab es Zwischennutzungen. Für die Überbauung hat das Berner Stimmvolk im vergangenen September einen Baukredit von 57 Millionen Franken genehmigt. (SDA)

«Deux Im Schnee» kommt zurück

Das nationale Sprachaustauschprogramm «Deux Im Schnee» wird im nächsten Winter wieder durchgeführt. Im Rahmen des Projekts absolvieren Schulklassen aus der französischsprachigen und der deutschen Schweiz zweisprachige Schneesportlager. Laut Mitteilung des Kantons sollen damit «der Spass am Sport mit dem lockeren Sprachenlernen» kombiniert werden. Nach einer coronabedingten Pause soll «Deux Im Schnee» 2022 wieder durchgeführt und sogar ausgeweitet werden.

Seit dem Start 2015 haben etwa 1’700 Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahrs aus den Kantonen Bern und Genf die Gelegenheit genutzt, um ihre Sprach-, Kultur- und Sozialkompetenzen zu vertiefen. (ber)

Bessere Entschädigung für BKW für Netzübertragung an Swissgrid

Einen positiven Effekt im Umfang von 30 bis 40 Millionen Franken erwartet der Energiekonzern BKW aus der Übertragung seiner Netzanteile an Swissgrid. Die Verfahren seien mit einer Verfügung der Elektrizitätskommission (ElCom) abgeschlossen, meldete die BKW am Donnerstag.

Die einstigen Eigentümer des Übertragungsnetzes mussten ihre Anteile per Anfang 2013 von Gesetzes wegen an die nationale Netzbetreiberin Swissgrid übertragen. Die damals erhaltene Entschädigung habe den Wert der Anlagen aber «nur ungenügend» abgebildet, hiess es in der Mitteilung der BKW.

Das Unternehmen wollte zum «wirtschaftlichen Wert» der Anlagen entschädigt werden und ergriff Rechtsmittel. Per Verfügung habe die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) acht Jahre später festgelegt, was Swissgrid für die Netzanteile der BKW bezahlen muss.

Der BKW-Konzern rechnet deshalb mit einem positiven Einmaleffekt auf sein Jahresergebnis im Umfang von 30 bis 40 Millionen Franken. Entsprechend werde das Betriebsergebnis für 2020 über 460 Millionen Franken betragen. (SDA)

Gerzensee: Rücktritt aus dem Gemeinderat

In Gerzensee tritt Alain Lauber (SVP) aus dem Gemeinderat zurück. Er gibt familiäre und berufliche Gründen an. Lauber ist seit 2017 Gemeinderat und Präsident der Bildungskommission. Die Gemeinde hat die Schritte für eine Ersatzwahl eingeleitet. (rei)

FDP-Grossrätin Teuscher-Abts tritt zurück

Die Roggwiler FDP-Grossrätin Marianne Teuscher-Abts tritt per sofort aus dem Kantonsparlament zurück. Sie tut dies aus beruflichen Gründen. Ihr Nachfolger wird Peter Haudenschild aus Niederbipp, wie die FDP Kanton Bern am Montag mitteilte.

Marianne Tesucher-Abts tritt aus dem Kantonsparlament zurück, für sie rückt Peter Haudenschild nach.
Marianne Tesucher-Abts tritt aus dem Kantonsparlament zurück, für sie rückt Peter Haudenschild nach.
Fotos: zvg

Haudenschild belegte bei den letzten Wahlen den ersten Ersatzplatz auf der FDP-Liste und ist Holzbauunternehmer in Niederbipp. Dort war er von 2013 bis 2016 Gemeindepräsident.

Teuscher-Abts gehörte dem Berner Kantonsparlament seit Mai 2016 an. Die 60-Jährige ist diplomierte Physiotherapeutin und engagierte sich vor allem in der Gesundheits- und Sozialpolitik. (SDA)

Kehrsatz stimmt an der Urne ab

Am 7. März stimmen die Kehrsatzerinnen und Kehrsatzer über Fusionsverhandlungen in der Region Bern ab. Der Grundsatzentscheid zum Projekt Kooperation Bern wird an der Urne gefällt, wie aus einer Mitteilung im Anzeiger Region Bern hervorgeht. Der Gemeinderat von Kehrsatz empfiehlt den Stimmberechtigten, die Verhandlungen mit der Stadt Bern und weiteren Gemeinden abzubrechen. Die Gemeindeversammlung vom 25. März wird wegen der Corona-Pandemie abgesagt. (rei)

Bern: Bäume werden aus Sicherheitsgründen gefällt

Stadtgrün Bern führt in Zusammenarbeit mit Energie Wasser Bern am Aarehang unterhalb der Haldenstrasse im Berner Lorrainequartier Sicherheitsholzungen durch. Die betroffenen Bäume stünden gefährlich nahe an den Stromleitungen von Ewb und müssten gefällt werden, heisst es in einem am Mittwoch verschickten Communiqué.

Bei den meisten Bäumen handelt es sich um Eschen, die von einem Pilz befallen sind. Dieser Parasit verusacht das sogenannte «Eschentriebsterben», welches dazu führt, dass ganze Äste oder Teile der Baumkronen absterben und abbrechen. Mit den Fällungen wird also zusätzlich der Ausbreitung der Krankheit vorgebeugt. Zugleich wird verhindert, dass Waldbesucherinnen und -besucher durch herabfallende Äste zu Schaden kommen.

Die verbleibenden Bäume sorgen für die natürliche Verjüngung des Waldes am Standort. Der Eingriff schafffe damit die notwendigen Voraussetzungen für das optimale Gedeihen der nächsten Baumgeneration.

Helikopter kommen zum Einsatz

Da das Gelände sehr steil ist und mit herkömmlichen Geräten nicht gearbeitet werden kann, kommt ein Helikopter zum Einsatz. Das Holz wird so bodenschonend aus dem Wald transportiert. Die Arbeiten finden voraussichtlich zwischen dem 8. und 12. Februar 2021 statt, sind jedoch witterungsabhängig.

Die Aare- und Waldwege werden aus Sicherheitsgründen während dieser Zeit gesperrt und sind für Passantinnen und Passanten nicht zugänglich. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden mittels eines Informationsschreibens über die kommenden Arbeiten informiert. (chh/pd)

Quelle: Google Streetview

Berner Staatsarchiv mit eigener Webseite

Das Staatsarchiv des Kantons Bern verfügt ab sofort über eine Webseite. Interessierte können sich so einfach einen Überblick über die Benutzung und die Bestände des Staatsarchivs machen, wie der Kanton Bern heute mitteilt.

So wird zum Beispiel das Vorgehen zur Erforschung der Familiengeschichte (Genealogie) erklärt. Zentral bei einer solchen Recherche sind die sogenannten Kirchenbücher. Diese von den Pfarrern geführten Tauf-, Ehe- und Totenrodel sind die Vorläufer der heutigen Zivilstandsregister und seit 2017 online verfügbar.

Auch lässt sich – alphabetisch geordnet – die umfangreiche Sammlung von Familienwappen anklicken. (SDA/ske)

Der Pumptrack Konolfingen nimmt die nächste Hürde

Wie der Gemeinderat von Konolfingen in einer Medienmitteilung schreibt, hat er beschlossen, der Interessengruppe Pumptrack ein Stück Land auf dem Inseli-Areal zur Verfügung zu stellen. Auf der Parzelle befindet sich zurzeit eine veraltete BMX-Strecke. Die Interessengruppe hatte mit einer Petition gefordert, darauf einen Pumptrack bauen zu lassen. Dabei handelt es sich um eine asphaltierte Rundbahn für Fahrräder, Skateboards und Trottinette. Laut dem Gemeinderat kann die Interessengruppe jetzt das entsprechende Baugesuch einreichen.

Moosseedorf: Ja zur regionalen Feuerwehr

Mit einem überaus deutlichen Ja haben die Stimmberechtigten von Moosseedorf der Bildung einer regionalen Feuerwehr zugestimmt. Nur 22 Personen waren gegen den Zusammenschluss der vier Feuerwehren. Die Gemeinden Moosseedorf, Münchenbuchsee, Urtenen-Schönbühl und Zollikofen wollen ihre Korps unter einem Dach zusammenschliessen. Die Feuerwehr Region Moossee soll ab dem nächsten Jahr operativ sein. Vor einer Woche hat bereits Urtenen-Schönbühl dem Vorhaben deutlich zugestimmt. Am 7. März finden die Urnengänge in Münchenbuchsee und Zollikofen statt. (hus)

Resultat: 838 Ja (97,4 %), 22 Nein (2,6 %). Stimmbeteiligung 33,1 %.

Feintool beendet Horrorjahr leicht im Plus

Der Lysser Konzern, der aufs Feinschneiden, Umformen und Stanzen von Elektroblechen spezialisiert ist, hat im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch auf 492 Millionen Franken erlitten.

Das sind in Lokalwährung 19 Prozent weniger als im Vorjahr. In der zweiten Jahreshälfte sei es zu einer deutlichen Markterholung gekommen, teilt das zu einem grossen Teil von der Autoindustrie abhängige Unternehmen mit.

Für das Gesamtjahr könne ein leicht positives operatives Ergebnis (Ebit) verbucht werden, heisst es ohne Angabe weiterer Zahlen. Den vollständigen Abschluss publiziert Feintool am 2. März. Das Unternehmen mit über 300 Beschäftigten in Lyss hatte Kurzarbeit eingeführt und so Kosten drücken können. (jw)

Skilift Rüschegg-Eywald wieder in Betrieb

Nach einem Tag Stillstand geht es weiter: Der Skilift Rüschegg-Eywald funktioniert wieder, wie Verwaltungsratspräsident Manfred Baumann mitteilt. Ein technischer Defekt am Bremsmotor hatte am Dienstagnachmittag dazu geführt, dass der Betrieb eingestellt werden musste. (pef)

red

6 Kommentare
    R. Wälchli

    Hoffe doch das Alle Mitglieder der IG ihr Smartphon mit der Einsprache auch abgegeben haben und ihre Nanen den Telekom Firmen gemeldet werden damit ihre Mobilnummern per sofoft gesperrt werden!