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KurznachrichtenLandiswil senkt Liegenschaftssteuer

Die Hauseigentümer von Landiswil zahlen nächstes Jahr etwas weniger für ihre Liegenschaften.

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Gemeindeversammlung ist doch noch abgesagt

Moosseedorf hatte für die Gemeindeversammlung eine reich befrachtetet Traktandenliste. Neben mehreren Kommissionswahlen sollte auch über die Zusammenarbeit der Feuerwehren rund um den Moossee und die Ortsplanungsrevision entschieden werden. Themen, die am Samstagvormittag, 5. Dezember, wohl viele interessierte Leute in die Sporthalle Staffel gelockt hätten. Knapp zwei Wochen vor der Versammlung hat der Gemeinderat nun entschieden, die Versammlung wegen der immer noch hohen Corona-Zahlen abzusagen. Über das weitere Vorgehen wird der Gemeinderat an der nächsten Sitzung entscheiden. Ob im Januar die Versammlung nachgeholt, oder ob es eine Urnenabstimmung geben wird. Sicher ist aber, dass Moosseedorf ohne gültiges Budget ins neue Jahr starten wird. (hus)

Schüpfen steht eine Steuererhöhung bevor

Am 1, Dezember entscheidet die Gemeindeversammlung Schüpfen über des Budget 2021, für welches der Gemeinderat eine Steuererhöhung beantragt. Der Steuerfuss soll von 1,64 auf 1,74 Einheiten angehoben werden. Der Gemeinderat begründet die Steuererhöhung einerseits mit «unkontrollierbar und stark» steigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenausgleiche. Andererseits würden die Steuererträge nur wenig zunehmen wegen der stagnierenden Bevölkerungszahl und den Folgen der Coronakrise. Diese Erwartungen bei den Einnahmen und Ausgaben führten zwangsläufig zu einem Liquiditätsengpass., schreibt der Gemeinderat Schüpfen in einer Mitteilung. (hus)

Ausgeglichenes Budget in Biglen

Nächstes Jahr zahlen die Biglerinnen und Bigler gleich viel Steuern wie heuer. Die Gemeindeversammlung hat das Budget 2021 verabschiedet, das bei einem unveränderten Steueransatz von 1,75 Einheiten und Ausgaben von 6,5 Millionen Franken im allgemeinen Haushalt ausgeglichen abschliessen soll.

Landiswil senkt Liegenschaftssteuer

1,3 statt 1,5 Promille: Im nächsten Jahr zahlen die Landiswiler Hauseigentümer weniger Liegenschaftssteuer. Das hat die Gemeindeversammlung mit ihrem Ja zum Budget 2021 beschlossen, das im allgemeinen Haushalt bei einer unveränderten Steueranlage von 1,85 Einheiten und Ausgaben von knapp 2,4 Millionen Franken ein Defizit von 37'000 Franken prognostiziert. Mit der tieferen Liegenschaftssteuer will der Gemeinderat die Folgen der nach oben korrigierten amtlichen Wert dämpfen.

1149 Unterschriften für mehr Schulraum

Eine Delegation der Elternräte Länggasse-Felsenau hat am Freitag die von 1149 Personen unterschriebene Petition «Nachhaltige Schulraumplanung in der Länggasse-Felsenau» an die Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) und Regierungsrätin Christine Häsler (Grüne) überreicht. Laut einer Mitteilung stammten die Unterschriften grösstenteils aus dem Schulkreis und wurden in nur fünf Wochen gesammelt. «Die grosse Resonanz zeigt die Unzufriedenheit im Quartier über die schleppende Entwicklung bei der Schulraumplanung», heisst es darin weiter. Grosse Hoffnungen setze man in die dringliche interfraktionelle Interpellation, welche kürzlich im Stadtrat eingereicht wurde. Auch für den Grossen Rat ist ein ähnlicher Vorstoss angekündigt. (pd/hae)

Mann im Strafvollzug verstorben

Am Freitag wurde gegen 10.45 Uhr ein lebloser Mann in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital gefunden. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, geht sie aktuell nicht von einer Fremdeinwirkung aus. Trotzdem habe sie Ermittlungen zum Tod des 66-jährigen Schweizers aufgenommen. (mb/pd)

Einträge im Handelsregister neu über BE-Login

Die Direktion von Innenministerin Evi Allemann (SP) arbeitet an der Digitalisierung der Verwaltung und deren Angebote. Ein weiterer Schritt in diese Richtung: Dass das Handelsregister neuerdings auch über die erweiterte kantonale Plattform BE-Login zugänglich ist. Neueintragungen, Mutationen oder Löschungen sind auf diesem Weg ab sofort möglich. Per SMS-Freischaltcode gelangt man auf die Eingabeplattform für Handelsregistergeschäfte der Firma PrivaSphere AG, wo Daten via Formular hochgeladen werden können. Die Daten werden automatisch dem zuständigen Handelsregisteramt übermittelt. Im Kanton Bern werden jährlich gut 20 000 Anmeldungen im Handelsregister vorgenommen. (cd)

Kurssprung bei Ypsomed-Aktie wegen US-Partnerschaft

Das Burgdorfer Medizinaltechnik-Unternehmen Ypsomed hat für seine Insulinpumpe im weltweit wichtigsten Markt USA eine erste Vertriebspartnerschaft schliessen können. Der Pharmakonzern Eli Lilly and Company wird demnach ein System zur automatisierten Insulinabgabe aufbauen und dies zusammen mit der von Ypsomed hergestellten Insulinpumpe vermarkten. Finanzielle Details zu dem Deal wurden zwar nicht bekannt gegeben. Anleger reagierten dennoch positiv. Am Donnerstag legte der Aktienkurs von Ypsomed um 10 Prozent zu. (jw)

Regierungsrat will 15 Millionen an neue Festhalle zahlen

Der Regierungsrat des Kantons Bern beantragt dem Grossen Rat einen Kredit von 15 Millionen Franken für die Realisierung der Neuen Festhalle auf dem Bernexpo-Areal in Bern. Trotz «aktuell bestehender Unsicherheiten» will die Regierung «aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Messe- und Kongressplatzes Bern» an der Unterstützung festhalten. Der Grosse Rat wird in der Frühlingssession 2021 darüber beraten. Auch die Stadtreguierung will sich am 90-Millionen-Franken-Neubau mit 15 Millionen beteiligen. Nach dem Stadtrat wird das Stimmvolk voraussichtlich im März 2021 das letzte Wort haben. Eröffnet soll die «BEmotion Base» im Frühling 2024 werden. (mib)

Wolf reisst 3 Lämmer

Der Wolf, der seit Wochen sein Unwesen im Gantrischgebiet und im Gürbetal treibt, hat erneut zugeschlagen: In der Nacht auf Dienstag wurde er in der Gemeinde Rüschegg aktiv. Am Dorfrand riss das Raubtier drei Lämmer.

Dies vermeldet der Berner Bauernverband über die Grossraubtierinfo 2020. Damit sind dem Wolf nun 21 Schafe und 1 Geis zum Opfer gefallen.

Lesen Sie hier das Porträt einer betroffenen Schafzüchterin, sowie hier die wichtigsten Antworten zum Thema. (sm)

GaP verlangt mehr Sitzungen des Berner Stadtrats

Die Grün-alternative Partei (GaP) der Stadt Bern lanciert eine Parlamentarische Initiative, mit der die «faktische Handlungsunfähigkeit des Stadtrates» behoben werden soll, wie die Partei mitteilt. Weil das Stadtparlament mit der Traktandierung von Vorstössen heillos in Verzug ist, nimmt es laut GaP seine Aufgaben gemäss Gemeindeordnung nicht wahr. Die Initiative wird diskutiert, sofern sie von 30 Mitgliedern des Stadtrats unterzeichnet wird. Im Entwurfsantrag der GaP gilt die aufgestaute Geschäftslast als abgebaut, wenn Motionen und Postulate innerhalb von acht Monaten traktandiert und behandelt werden. (hae)

Gemeinderat Beutler hat demissioniert

Raymond Beutler (EVP) wird auf Ende Februar nächsten Jahres aus dem Gemeinderat von Grosshöchstetten zurücktreten. Verantwortlich dafür seien "eine neue berufliche Herausforderung, die mit dem Amt als Gemeinderat schwierig vereinbar ist", sowie das "Bedürfnis, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen", heisst es in einer Mitteilung. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen. Infrage kommen die Ersatzkandidatinnen und -kandidaten aus den Wahlen von Ende 2017. Sollten alle verzichten, kann die EVP auch eine andere Ersatzperson nominieren.

Berner Gemeinderat ruft zu brieflicher Stimmabgabe auf

Unter dem Motto «Bleiben Sie gesund – brieflich wählen und abstimmen!» ruft der Berner Gemeinderat die Stimmberechtigten dazu auf, im Hinblick auf die Wahlen und Abstimmungen vom 29. November von der Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe Gebrauch zu machen und wenn möglich nicht persönlich in die Stimmlokale zu gehen.

Grund für den Appell sind die weiterhin geltenden Abstands- und Hygienevorschriften im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese erschweren das Auszählen der Stimmen sowie die Stimmabgabe in den Urnenlokalen. Letztere werden zwar am Wahlwochenende geöffnet sein, es ist allerdings mit Wartezeiten und weiteren Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen.

Alle wichtigen Informationen zur brieflichen Stimmabgabe sind den Wahlunterlagen beigelegt und auf der Webseite der Stadt Bern abrufbar. Das Stimmkuvert kann per B-Post bis spätestens am Dienstag, 24. November, bzw. per A-Post bis am Donnerstag, 26. November, frankiert der Post übergeben werden.

Kanton Bern: Steuererklärung neu erst ab 18 Jahren

Ab Steuerjahr 2020 erhalten im Kanton Bern Jugendliche nicht wie bisher mit 16, sondern mit 18 Jahren eine Steuererklärung. All jene mit Jahrgang 2004 werden somit Anfang 2023 die Steuererklärung 2022 erhalten.

Das Einkommen und Vermögen minderjähriger Kinder wird den Eltern zugerechnet. Eine Ausnahme besteht beim eigenen Erwerbseinkommen, welches Minderjährige selber zu versteuern haben. Bisher haben alle Jugendlichen im Kanton Bern deshalb mit 16 Jahren eine Steuererklärung erhalten. Meist ist das Erwerbseinkommen aber so tief, dass keine Steuer resultiert.

Neues Warnsystem zwischen Rubigen und Muri

Seit 2018 ist auf der Autobahn A6 zwischen Thun und Rubigen ein System in Betrieb, das die Geschwindigkeiten harmonisiert und vor Gefahren warnt. Nun wird das System bis Muri erweitert. Ein ähnliches System aus einer älteren Generation wird ersetzt. Dafür sind Installationsarbeiten nötig. Sie finden in der Nacht auf Samstag und sowie in den vier Nächten zwischen Montag und Freitag nächster Woche statt. Einzelne Fahrspuren werden gesperrt. Bevor die Anlage in Betrieb genommen wird, finden noch verschiedene Tests statt. (rei)

Neuer Chef Projektentwicklung bei Von-Graffenried-Gruppe

Die Stadtberner Von-Graffenried-Gruppe vermeldet einen Zuzug. Der Immobilientreuhänder und Betriebswirtschafter Jon Peer wird Anfang 2021 neuer Leiter Projektentwicklung. Zudem gehört der 53-Jährige ab diesem Datum der Geschäftsleitung des Bereichs Liegenschaften an. Jon Peer gründete im Jahr 2003 das schweizweit tätige Immobilienunternehmen Realcon mit Sitz am Hirschengraben in Bern und führt dieses seither. (sny)

Brünnentunnel: Nachsperrungen wegen Arbeiten

Beim Brünnentunnel der A1 müssen die Fluchttüren revidiert werden. Wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt, wird der Tunnel deshalb in Fahrtrichtung Bern während vier Nächsten gesperrt. Die Sperrungen dauern von Montag, 9. November bis Freitag, 13. November, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr. Während der Sperrungen wird der Verkehr in Fahrtrichtung Bern über die Kantonsstrasse umgeleitet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lausanne ist von den Sperrungen nicht betroffen und kann auch nachts durch den Tunnel fahren. (bit)

Rüeggisberg: Wechsel im Gemeinderat

Ab dem 1.1.2021 Sitzt Kevin Hostettler (parteilos) neu im Rüeggisberger Gemeinderat. Er wurde von der SVP Sektion Rüeggisberg-Längenberg als Ersatz für die auf Ende Jahr zurücktretende Elsbeth von Niederhäusern (parteilos) nominiert.

Nun wurde er vom Gemeinderat ohne weitere Wahlverhandlung zum neuen Gemeinderat erklärt, wie dieser mitteilt. Hostettler übernimmt das freiwerdende Ressort Öffentliche Sicherheit. (sm)

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub bei KPT

Die Berner Krankenkasse hat den Ende Jahr auslaufenden Gesamtarbeitsvertrag (GAV) erneuert. Eine der zentralen Neuerungen ist der vierwöchige Vaterschaftsurlaub, wie die KPT mitteilt. Das Unternehmen geht damit über den gesetzlichen Anspruch hinaus: Im September hat das Schweizer Stimmvolk auf Anfang 2021 einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen beschlossen.

Bei der KPT tritt der neue GAV am 1. Januar 2021 in Kraft und gilt für vier Jahre. Profitieren können die knapp 600 Mitarbeitenden im unbefristeten Arbeitsverhältnis. Sozialpartner ist der Kaufmännische Verband Bern. Dessen Geschäftsleiter Ruedi Flückiger zeigt sich zufrieden. «Wir haben starkes Gewicht auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt, und das spiegelt sich auch im neuen GAV wider». (jw)

Tannes und Gulloti sind neue Vizes

Die SP Kanton Bern hat an ihrem digital durchgeführten Parteitag zwei neue Vizepräsidien gewählt: Grossrat Hervé Gullotti aus Tramelan und die Bieler Stadträtin Anna Tanner. der 47-jährige Gullotti wird im Juni 2021 das Grossratspräsidium übernehmen. Der Historiker ist Gemeindeschreiber von Tramelan und verheiratet, Vater von zwei Kindern. Er will unter anderem den Menschen aus dem französischsprachigen Kantonsteil eine Stimme geben und die Zweisprachigkeit stärken, wie die Partei festhält. Anna Tanner ist Bieler Stadträtin und seit März letzten Jahres Genderfachperson in der Geschäftsleitung der SP Kanton Bern. Die 31-Jährige arbeitet als Fachberaterin für Opferhilfe im Frauenhaus Bern und macht einen Masterstudiengang in Sozialer Arbeit. Als Sozialarbeiterin ist ihr das Engagement für die Schwächsten in der Gesellschaft besonders wichtig. Die beiden bisherigen Vizes Margrit Junker und Cédric Némitz wurden verdankt und verabschiedet. (cd)

red

2 Kommentare
    AdrianG

    Dafür überall die lästigen Velos, welche kreuz und quer parkiert sind. Einer Bundeshauptstadt nicht würdig.