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Langnau: Keine neuen AusländerDie SCL Tigers verzichten auf
Traum-Duo von Ajoie

Bis Ende April könnten die Kanadier Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen ohne Ablösesumme in die National League wechseln. Langnau jedoch sieht von einem Engagement ab.

Garantieren in der Swiss League Spektakel: Philip-Michaël Devos (links) und Jonathan Hazen.
Garantieren in der Swiss League Spektakel: Philip-Michaël Devos (links) und Jonathan Hazen.
Foto: Stefan Bohrer

Chris DiDomenico? Wurde gefeuert. Ben Maxwell, Aaron Gagnon, Eero Elo? Deren Verträge sind ausgelaufen. Harri Pesonen? Könnte für eine Ablösesumme von 300 000 Franken nach Russland wechseln. Und Robbie Earl? Ist gesundheitlich angeschlagen, die Rückkehr aufs Eis nicht absehbar.

Sollte die neue Eishockeysaison denn tatsächlich irgendwann beginnen, könnten die SCL Tigers im Extremfall ohne Ausländer dastehen. Aus finanzieller Sicht wäre das womöglich gar nicht so verkehrt. Um zumindest halbwegs konkurrenzfähig zu sein, sind die Langnauer jedoch vorab im Angriff zweifellos auf Verstärkungen aus dem Ausland angewiesen.

Der neue Sportchef Marc Eichmann wird den Markt sondieren. In den letzten Wochen wurden Jonathan Hazen und Philip-Michaël Devos mit den Emmentalern in Verbindung gebracht. Die Kanadier spielen seit 2015 in der Swiss League für Ajoie, in fünf Saisons haben sie 420 respektive 487 Skorerpunkte gebucht. Diese fabelhaften Werte schreien nach einer Beförderung in die höchste Spielklasse, bis Ende April könnten sie dank entsprechender Klausel im Vertrag denn auch in die National League wechseln. Trotz anderslautenden Gerüchten aber sehen die Langnauer von einer Verpflichtung ab. Einerseits, weil die infolge der Corona-Krise äusserst kritische finanzielle Situation kaum Spielraum zulässt. Andererseits, weil die Verantwortlichen auch skeptisch sind, ob die Angreifer aus dem Jura auch eine Stufe höher überzeugen würden.

Demnächst beantwortet werden könnte die Trainerfrage. Favorit bleibt der bisherige Assistent Rikard Franzén.

3 Kommentare
    Roland Wegner

    Das die Beiden eine Stufe höher überzeugen, haben sie bewiesen! Und zwar in mehreren Cupspielen gegen «höherer» Mannschaften. Und bei diesen Equipen waren bedeutend höher einzustufende Ausländer dabei, die nicht bewiesen haben, dass sie besser sind...