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Corona-Genesene aus Kirchberg«Die Zeit hat gutgetan»

Isabelle Simisterra verlor ihren Geschmacksinn. Getestet wurde sie nur, weil sie sich als Freiwillige für Rot-Kreuz-Fahrten gemeldet hatte.

Isabelle Simisterra verbrachte viele Stunden auf dem Balkon, als sie krank war.
Isabelle Simisterra verbrachte viele Stunden auf dem Balkon, als sie krank war.
Foto: PD

Sie hatte die Joggingschuhe montiert, doch rennen mochte Isabelle Simisterra noch nicht. Stattdessen ging die 30-Jährige alleine vor die Tür, wanderte von Kirchberg aus über Feldwege. Genoss den Moment. Und entdeckte neu, was sie eigentlich bestens kannte: ihre unmittelbare Umgebung, die normalerweise sehr viel schneller an ihr vorbeizieht, wenn sie joggt.

Es war der erste Gang der Corona-Kranken nach draussen nach fast zwei Wochen Quarantäne. Dafür wollte sich die Leiterin Emmental Tourismus Zeit nehmen; gleichzeitig spürte sie, dass sie noch nicht ganz fit war. «Dieses Gefühl ist unbeschreiblich», sagt die junge Frau eine Woche später.

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