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Die grösseren Fälle folgen erst noch

Die Erfahrung zeigt: Wenn es in einer Amtsstube knallt, wird in der anderen weitergemischelt.

MeinungVon Christian Brönnimann
Das Bundesstrafgericht zeigte auf, wo für Beamte die Grenze zu strafrechtlich relevantem Verhalten liegt. Foto: Gabriele Putzu (Keystone)
Das Bundesstrafgericht zeigte auf, wo für Beamte die Grenze zu strafrechtlich relevantem Verhalten liegt. Foto: Gabriele Putzu (Keystone)

Mit den Schuldsprüchen im Insieme-Prozess setzt das Bundesstrafgericht ein klares Zeichen: Systematische Verstösse gegen das Beschaffungsrecht und Kumpanei mit Lieferanten können für Beamte nicht nur disziplinarische, sondern auch strafrechtliche Folgen haben. Egal, ob dabei korruptes Verhalten juristisch hieb- und stichfest nachgewiesen werden kann oder nicht. Das dürfte den gewachsenen Willen vieler Verantwortlicher in der Verwaltung weiter stärken, Beschaffungen fair und regelkonform durchzuführen.

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