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Die Kritik nach der Klatsche

Yann Sommer legt nach dem 0:4 von Gladbach gegen Manchester City den Finger in die Wunde und nennt die Gründe für die deftige Niederlage.

Chancenlos: Gladbach-Goalie Sommer wird von Agüero leichtfüssig umspielt.
Chancenlos: Gladbach-Goalie Sommer wird von Agüero leichtfüssig umspielt.

Ausser Spesen nichts gewesen. Der Ausflug von Borussia Mönchengladbach war nicht nur für den Verein, sondern auch die Fans ein Desaster. Zuerst der heftige Regen am Dienstag, der dazu führte, dass die Partie um einen Tag verschoben wurde und ein grosser Teil der deutschen Anhänger vor dem Anpfiff wieder nach Hause reisen musste.

Ein paar Hundert Fans verlängerten ihren Aufenthalt für das erste Gruppenspiel in der Champions League und wurden Zeugen einer Machtdemonstration von Manchester City. «Es war eine Lehrstunde für uns», sagt Yann Sommer nach dem 0:4. «Der Gegner hatte viel zu viel Platz in der Mitte, wir waren einfach zu wenig kompakt.»

Die Partie war nicht einmal zehn Minuten im Gange, als der Schweizer Nationalgoalie bereits das Nachsehen hatte. Torschütze Sergio Agüero doppelte nach einer halben Stunde per Foulpenalty nach und traf nach der Pause gar zum 3:0. City-Stürmer Iheanacho sorgte Sekunden vor dem Schlusspfiff für den Schlusspunkt.

Mangelnde Zweikampfstärke

Am Ende musste sich Gladbach trotz der hohen Niederlage noch bei Yann Sommer für seine Paraden bedanken, die Borussen waren zu keiner Zeit in der Lage, der technischen Überlegenheit der Engländer entgegenzuwirken. «Wir konnten uns nicht entscheiden, ob wir Pressing spielen sollen, dann waren die Räume viel zu gross», so Sommer.

Er war der grosse Leidtragende, der zwar viele gefährliche Situationen entschärfte, bei den Toren aber chancenlos war. Beschränkt war auch der Einfluss seiner Vorderleute, die kaum Akzente setzen konnten. «Wir kamen nie in Zweikämpfe, sie haben uns komplett auseinandergerissen», führte Sommer die Mängelliste weiter aus.

Der grösste Verlierer des Abends war Christoph Kramer. Der deutsche Weltmeister war vom Tempo des Heimteams überfordert, verursachte den Foulpenalty zum 0:2 und wurde nach nur 38 Minuten von Gladbach-Trainer Andre Schubert ausgewechselt.

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