Ein Riesengebell

Ray-Ray Armstrong von den Oakland Raiders hat ein Problem: Schmähen oder Beschimpfen von Polizeihunden ist in Pennsylvania strafbar.

«Hey dog, hey dog»: Mit diesen Worten wandte sich Ray-Ray Armstrong an den Hund.

«Hey dog, hey dog»: Mit diesen Worten wandte sich Ray-Ray Armstrong an den Hund.

(Bild: Keystone Charles Rex Arbogast)

Ueli Kägi@ukaegi

Die Profis der National Football League haben ein besonderes Talent, mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. In der Vergangenheit haben sie schon Hundekämpfe organisiert, Frauen (halb tot) geschlagen, Waffen gezogen, Drogen geschmuggelt, Bordelle betrieben usw.

Allein seit Anfang Jahr wurden 35 NFL-Profis verhaftet. Der neuste Fall ist besonders skurril. Ray-Ray Armstrong von den Oakland Raiders droht eine Anklage, weil er einen Polizeihund angebellt hat – mit Worten allerdings.

Es war vor dem Auswärtsspiel gegen Pittsburgh. Armstrong, 100 kg schwer, kam auf dem Weg von der Kabine zum Spielfeld an einem Polizeihund vorbei, hob sein Trikot, schlug sich mit der Faust mehrmals gegen die Brust und schrie laut: «Hey dog, hey dog».

Der auf Einsätze gegen Krawallmacher trainierte Hund reagierte heftigst. Er sei «verrückt» geworden, sagte der stellvertretende Polizeichef Kevin Kraus, er habe sofort angreifen wollen, berichtete Maria Watts, die den Hund an der Leine führte. Die Behörden haben jetzt eine Untersuchung eingeleitet. Schmähen oder Beschimpfen von Beamten – oder Polizeihunden – ist in Pennsylvania strafbar. Armstrong drohen bis zu 7 Jahre Gefängnis.

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