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Nun kommt Tesla mit der Bling-Bling-Serie

Der Elektro-Luxuswagen soll auf die Rennstrecke – mit einem ehemaligen Sauber-Fahrer im Cockpit.

Konkurrenz für die GT Masters mit Bentley und Lamborghini? Bald soll Tesla seine eigene Rennserie haben.
Konkurrenz für die GT Masters mit Bentley und Lamborghini? Bald soll Tesla seine eigene Rennserie haben.
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Darfs noch etwas mehr sein? Die zu Rennboliden umgebauten Bentley, Lamborghini, Corvette, Porsche und Mercedes haben ihre Auftritte schon und drehen ihre Runden in der GT Masters. Nun dürfte ihnen Konkurrenz erwachsen. Und zwar elektrische. Im September 2017 soll die zweite grosse E-Rennserie neben der Formel E starten, die Electric GT Championship (EGT). Basis für die Rennwagen ist die S-Limousine von Tesla. Ein 30-minütiges Qualifying und zwei 60 Kilometer lange Rennen sind geplant, eines davon am Tag, eines in der Nacht. Wo gefahren werden soll, ist noch unklar, Formel-E-Chef Alejandro Agag liebäugelt damit, die Serie in sein Rahmenprogramm aufzunehmen. Der Tesla Model S EGT könnte also in Hongkong, Monaco, Paris, New York oder Berlin um die Kurven düsen.

Vier Piloten sind bereits gesetzt – darunter zwei Frauen: die US-Amerikanerin Leilani Munter (32) und die Italienerin Vicky Piria (22), die mit ihrem Erscheinungsbild, oft leicht bekleidet, gut zur neuen Bling-Bling-Serie passen würden.

Bei dem Spektakel könnte auch einer mittun, um den es in den letzten Jahren ruhig geworden ist: Heinz-Harald Frentzen, einst bei Sauber in die Formel 1 eingestiegen und noch immer regelmässig zu Gast in dessen Stätte an den Grand-Prix-Wochenenden. Der Deutsche, der zuletzt und bis 2012 in der GT Masters eine Corvette steuerte – ein Jahr lang an der Seite des ehemaligen Skispringers Sven Hannawald –, testete die Rennversion des Tesla auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich. «Grossen Spass» habe er auf den 40 Runden gehabt, sagte der 49-Jährige, auch wenn er die Fahrten «gewöhnungsbedürftig» fand. Für einen, der 157-mal in der Formel 1 gestartet ist und unter anderem drei Rennen gewann, ist der fehlende Sound auf einer Rennstrecke äusserst speziell, auch wenn er privat längst einen Tesla fährt.

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