Mobility-Pricing? Ihre Meinung ist gefragt!

Sind Sie bereit, mehr für Reisen auf Schiene und Strasse während der Stosszeiten zu zahlen? Machen Sie mit bei unserer Leserumfrage.

Solche Bilder soll es künftig weniger geben: Pendler drängen sich auf dem Perron am Bahnhof Glattbrugg ZH. (7. Juni 2016)

Solche Bilder soll es künftig weniger geben: Pendler drängen sich auf dem Perron am Bahnhof Glattbrugg ZH. (7. Juni 2016)

(Bild: Keystone Ennio Leanza)

Tina Huber@tina__huber

Autolenker und Zugfahrer, die zu Spitzenzeiten unterwegs sind, sollen künftig mehr bezahlen als jene, die sich ausserhalb der Stosszeiten bewegen. Dank dieser Massnahme würden Verkehrsspitzen gebrochen sowie Strasse und Schiene gleichmässiger ausgelastet. Das zumindest erhofft sich der Bundesrat, der das sogenannte Mobility-Pricing vorantreiben will. Verkehrsministerin Doris Leuthard kündigte vergangene Woche Pilotprojekte in verschiedenen Kantonen an und stellte in Aussicht, dass ein neues Tarifsystem in rund 15 Jahren eingeführt werden könnte.

Doch für den Testlauf braucht es ein befristetes Bundesgesetz – ob dieses im Parlament durchkommen würde, ist unklar: Bereits äussern Politiker von links bis rechts Widerstand. Für die definitive Einführung einer nutzungsbezogenen Bepreisung von Strasse und Bahn schliesslich wäre eine Volksabstimmung nötig.

Wie würden Sie abstimmen? Weshalb pendeln Sie? Ärgern Sie sich über voll besetzte Züge? Ihre Meinung interessiert uns! Machen Sie mit bei unserer Leserumfrage zu Mobility-Pricing (Zeitaufwand 2-4 Minuten).

Die Umfrage ist beendet. Die Resultate werden demnächst an dieser Stelle veröffentlicht.

thunertagblatt.ch/Newsnetz

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