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Dortmund-Star macht Real den Hof

Mit einem Tor und einer Vorlage war Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang die grosse Figur bei den Deutschen. Weniger Freude als an seiner Leistung dürften die BVB-Fans am Interview im Anschluss an die Partie gehabt haben. Als der 27-Jährige bestätigte, dass er seinem Grossvater versprach, einst für Real Madrid zu spielen, fragte der Reporter: «Soll ich Real-Präsident Florentino Perez anrufen und sagen, dass Sie zu Real wechseln wollen?» Lachend antwortete Aubameyang: «Okay.» Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2020, dennoch ist es gut möglich, dass der Gabuner bald ganz in Weiss aufläuft – sofern Reals Transfersperre nicht bestätigt wird.
Wegen eines Gegentreffers in der 88. Minute verspielte Real Madrid im Heimspiel gegen Dortmund einen 2:0-Vorsprung und damit den Gruppensieg in der Champions League. Einen schwarzen Tag erwischte Cristiano Ronaldo, der mehrere Torchancen liegen liess. In der 80. Minute entlud sich der Frust bei einem Teil der Fans, die ihren Rekordtorschützen gnadenlos auspfiffen. Wenig Verständnis hatte dafür Cristiano Ronaldo selber, der mit Handzeichen dem Publikum signalisierte: So nicht! Diplomatischer äusserte sich nach Spielschluss Trainer Zinedine Zidane: «Cristiano hat einen tollen Job gemacht und sich Chancen erarbeitet. Diese Pfiffe werden uns helfen, uns weiter verbessern zu wollen.»
Da staunten die Fussballer des FC Winterthur nicht schlecht: Im gemeinsamen Whatsapp-Gruppechat von Vorstand und Spieler sendete Wolfgang Vöge, sportlicher Berater beim FCW, «Trainerfrage?» in den «Chat», wie der Blick schreibt. Es scheint, als hätte Vöge die Gruppen verwechselt und habe diese Frage in den vorstandsinternen Chat schicken wollen, denn nur vier Minuten später folgte die Korrektur: «Liebe Spieler, ich hoffe, dass ihr das in den letzten beiden Spielen regeln könnt! Unser Trainer hat das im Griff und unser volles Vertrauen.» Gegenüber dem Blick sagte der ehemalige Bundesliga-Stürmer dann aber: «Es war mit dem Trainer abgesprochen, ich wollte die Spieler so provozieren. Die Reaktion kam dann ja auch.» Aktuell steht Winterthur auf dem achten Platz der Challenge League.
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