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Strasse nach Aleppo ist für Hilfslieferungen blockiert

Zwar schweigen seit Montag die Waffen in Syrien – doch können Lastwagen keine Hilfsgüter nach Aleppo liefern.

Syrische Kinder spielen während der Waffenruhe in den Strassen. (Video: Tamedia/Reuters)

Weder die syrische Armee noch die Aufständischen machten am Donnerstag den Weg in die belagerte Metropole frei. Dies erklärten die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und ein hochrangiger Rebellenkommandant übereinstimmend. Letzterer sagte der Nachrichtenagentur Reuters, ein Abzug sei unter den Rebellen umstritten, weil die Armee die Waffenruhe gebrochen habe.

Eine Erklärung der Regierung lag zunächst nicht vor. Aus Militärkreisen war am Mittwoch den Rebellen vorgeworfen worden, die Feuerpause nicht einzuhalten. Russland hatte Mittwoch erklärt, die Vorbereitungen für eine Freigabe der Strasse liefen.

Seit Montagabend gilt in Syrien eine von den USA und Russland ausgehandelte Feuerpause. Sie soll Hilfslieferungen für die Bevölkerung ermöglichen und den Weg für eine friedliche Lösung des Konflikts ebnen. Politische Differenzen der Bürgerkriegsparteien erschwerten jedoch die humanitären Hilfen. Zwei Lastwagen-Konvois mit Lebensmitteln für Aleppo stecken der UNO zufolge fest.

SDA/thu

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