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Ungarns Wähler erteilen ihrer Regierung eine Abfuhr

Das umstrittene Flüchtlingsreferendum ist an mangelnder Wählerbeteiligung gescheitert. Die Niederlage wird Ungarns Regierungschef Viktor Orban aber erst recht anspornen.

45 Prozent waren nicht genug: Eine Urne wird in Budapest ausgezählt. (2. Oktober 2016)
45 Prozent waren nicht genug: Eine Urne wird in Budapest ausgezählt. (2. Oktober 2016)
EPA MTI, Keystone

Bis zur letzten Minute versuchte die Regierungspartei Fidesz die Wähler zu motivieren. Werde das Referendum scheitern, warnte der Sprecher im von der Regierung kontrollierten Staatsfernsehen, würden sich «die Migranten auf den Weg nach Ungarn machen». Es half nichts. Schon vor Wahlschluss war klar, dass das ungarische Flüchtlingsreferendum an mangelnder Beteiligung scheitern würde. Die erforderliche 50-Prozent-Marke wurde deutlich unterschritten.

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