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Coronavirus im Kanton Bern+++ Sechs Neuinfizierte im Kanton Bern +++ Clubbesucher müssen sich registrieren

Für Bar- und Clubbesucher soll eine Registrierungspflicht eingeführt werden. Seit Montag ist die Zahl der hospitalisierten Personen um 5 gestiegen. Alle News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Coronavirus hat im Kanton Bern bislang 97 Todesopfer gefordert. (Stand 1. Juli, 8 Uhr)
  • 1939 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. (Stand 1. Juli)
  • Nach den Lockerungen vom 22. Juni befinden sich in der Schweiz tausende Personen in Quarantäne.
  • Im Kanton Bern sollen sich Bar- und Clubbesucher künftig ausweisen und registrieren müssen.
  • Auch der Bundesrat hat eine Reihe zusätzlicher Schutzmassnahmen beschlossen:
  • Ab dem 6. Juli gilt eine Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr.
  • An den Grenzen wird ein strengeres Einreise-Regime eingeführt.
  • Personen aus Risikoländern müssen 10 Tage in Quarantäne.
  • Die Kurzarbeitsentschädigung wird von 12 auf 18 Monate verlängert.
  • Die Abstandsregel von 1,5 Metern gilt weiterhin. Die Polizeistunde ist aufgehoben; Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen bleiben erlaubt. Bei Kundgebungen gilt Maskenpflicht.
  • Die «SwissCovid»-App für Mobiltelefone ist seit dem 25. Juni verfügbar.
  • Für allgemeine Fragen der Bevölkerung rund um die Coronasituation hat der Kanton Bern eine Hotline eingerichtet: 0800 634 634
  • Für medizinische Auskünfte steht die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00.

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Kanton Bern: Sechs Neuansteckungen

Im Kanton Bern haben sich seit Mittwoch sechs Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. In Spitalpflege befanden sich unverändert sieben Personen, niemand von ihnen auf der Intensivstation.

Die sechs neuen Coronafälle traten in Bern, Court, Wilderswil, Biel und Langenthal auf, wie der Kanton Bern auf seiner Internetseite bekannt gab. Es ist dies der stärkste Anstieg seit mehreren Tagen.

Die Zahl der Todesfälle ist seit längerem unverändert und liegt bei insgesamt 97 Personen.

Die Zahl der Infektionen steigt schweizweit seit einigen Tagen wieder an. Der Bundesrat hat darum am Mittwoch eine Maskentragpflicht im öffentlichen Verkehr erlassen. Die Gemeinde Münsingen gibt aus diesem Grund unentgeltlich Schutzmasken an die Bevölkerung ab, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Bar- und Clubbesucher müssen sich registrieren

Der Kanton Bern folgt dem Beispiel Zürichs und führt eine Registrierungspflicht ein: Wer eine Bar, eine Disco oder einen Club besuchen will, muss sich ausweisen können und registrieren lassen.

Das hat der Regierungsrat am Mittwoch im Grundsatz entschieden. Die genaue Art der Registrierung soll eine Verordnung regeln, die derzeit erarbeitet wird und und kommende Woche dem Regierungsrat zum Entscheid unterbreitet wird.

Die Berner Regierung fasste den Grundsatzentscheid am Mittwoch im Rahmen einer Aussprache, wie aus einem Communiqué hervorgeht. Wer Einlass in einen Club begehrt, muss sich bereit erklären, später für die Gesundheitsbehörden erreichbar zu sein, sollte sich herausstellen, dass Personen mit Covid-19 in der Lokalität waren.

Unbedingt sicherstellen wollen die Berner Behörden, dass die Besucher korrekte Angaben über ihre Identität machen. «Falsche Angaben sind beim Contact Tracing das Schlimmste», sagte Gundekar Giebel, Sprecher der Gesundheitsdirektion, auf Anfrage.

Wichtig sei, dass die Registrierungspflicht in der Bevölkerung nicht als «Nachschnüffelei» verstanden werde. Vielmehr gehe es darum, dass jede und jeder sich selber möglichst wirksam schützen könne. Wenn ein Disco-Besucher rasch erfahre, dass er in einem Lokal mit einem Corona-Infizierten gewesen sei, könne er umgehend seine Nächsten informieren – und so lasse sich die Ansteckungskette unterbrechen.

Schliessungen möglich

Wenn sich Betriebe nicht an die Registrierungspflicht halten, müssen sie mit der Schliessung rechnen. Diese Möglichkeit hat der Regierungsrat bereits am Mittwoch beschlossen – und zwar mit der Umsetzung der Covid-19-Verordnung im Kanton Bern.

Diese regelt die Zuständigkeiten, wenn sofortige, örtlich begrenzte Massnahmen zur Eindämmung des Virus nötig sind. Anordnen kann diese Massnahmen die bernische Gesundheitsdirektion, in Absprache mit dem Führungsstab des Kantonalen Führungsorgans KFO. (ske/sda)

Besondere Massnahmen fürs Berner Kantonspersonal enden

Die Berner Verwaltung kehrt nach der Corona-Pandemie wieder zum normalen Arbeitsalltag zurück. Wer einer Risikogruppe angehört ist weiterhin berechtigt, im Homeoffice zu arbeiten.

Alle übrigen Mitarbeitenden arbeiten ab Samstag grundsätzlich wieder an ihrem Arbeitsort. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen nach wie vor eingehalten werden.

Homeoffice ist in Absprache mit den Vorgesetzten aber weiterhin möglich, wie der Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Bis Ende Jahr soll die bernische Finanzdirektion eine Strategie zur Förderung von Homeoffice erarbeiten. (sda)

Drei Millionen Franken für Corona-Tests

Der Regierungsrat hat einen Kredit von drei Millionen Franken für die Kosten der Coronatests während der ersten Pandemiewelle genehmigt.

Die Regierung wird dem Grossen Rat einen entsprechenden Nachkredit beantragen, sobald die genauen Kosten bekannt sind, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

Mit der Einführung der Tracing App übernimmt neu der Bund die Kosten für die von den Kantonsarztämtern angeordneten Tests. (sda)

Keine 1.-August-Feiern mit mehr als tausend Besuchern

Die Bundesfeiern dürften dieses Jahr vielerorts nicht oder nur in kleinem Rahmen stattfinden. Der Kanton Bern wird keine Ausnahmen für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bewilligen.

Dies gelte insbesondere auch für die Bundesfeiern, teilte der Regierungsrat am Mittwoch mit. Sollte es zur Eindämmung der Epidemie nötig sein, wird die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion unverzüglich und örtlich begrenzte Massnahmen anordnen.

Dies könnte insbesondere dann der Fall sein, wenn einzelne Schulen, öffentliche Einrichtungen, Betriebe oder Veranstaltungen betroffen sind. In allen anderen Fällen ist der Regierungsrat zuständig für zusätzliche Massnahmen. (sda)

Fünf Menschen im Kanton Bern wegen Corona ins Spital gebracht

Im Kanton Bern ist die Zahl der hospitalisierten Corona-Kranken seit Montag von 2 auf 7 gestiegen. Das teilte der Kanton Bern am Mittwoch auf seiner Website mit.

In den letzten 24 Stunden wurden zwei weitere Ansteckungen bekannt. Betroffen sind Menschen in Bern und Ostermundigen.

Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Bern 97 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Insgesamt 1939 Personen wurden positiv getestet.

Am Berner Inselspital ist seit Montag wieder der Covid-Track in Betrieb. Er war zu Beginn der Pandemie installiert worden. Vor dem Notfallzentrum können sich Personen auf Covid-19 testen und ärztlich beraten lassen.

Zwischenzeitlich wurde der Track nicht mehr benötigt. Unterdessen gebe es aber wieder Bedarf, wie Uwe E. Jocham, Direktionspräsident der Inselgruppe, am Mittwoch am Rand einer Medienkonferenz mit Blick auf die wieder ansteigenden Infektionszahlen sagte. (sda)

Schnegg will Maskenpflicht im ÖV

Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) fordert, dass im Kanton Bern das Tragen einer Maske im ÖV obligatorisch wird. Wie der Blick berichtet, hat er hat einen entsprechenden Antrag eingereicht, der bereits am Mittwoch im Regierungsrat diskutiert werden soll.

«Ich hoffe sehr, dass sich der Regierungsrat für eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ausspricht», wird Schnegg zitiert. «Am besten wäre es, wenn wir die Maskenpflicht noch diese Woche umsetzen könnten.»

Bundesrat Alain Berset hatte sich nach seinem Treffen mit Vertretern von Bund und Kantonen am Montagabend nicht für eine schweizweite Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ausgesprochen. Die Verantwortung liege bei den Kantonen, betonte er. (flo)

Bildungsmesse Swissdidac & Worlddidac auf 2021 verschoben

Wegen der mit dem Coronavirus verbundenen Unsicherheiten findet die Bildungsmesse Swissdidac & Worlddidac erst wieder 2021 in Bern statt. Nach Rücksprache mit Ausstellern und Partnern hat die Organisatorin Bernexpo Group die Messe um ein Jahr verschoben.

Die nächste Austragung wird vom 22 bis 24. November 2021 über die Bühne gehen, wie die Bernexpo Group am Dienstag mitteilte. Es handelt sich ihren Angaben zufolge um die einzige Bildungsfachmesse der Schweiz und um den wichtigsten Treffpunkt der Bildungsbranche.

Die Messe fand zuletzt 2018 statt und zog 13'000 Personen an. Früher hiess die Messe Swiss & World Education Days, noch früher Didacta Schweiz und Worlddidac. Bis 2014 war Basel Austragungsort. (sda)

Maskenpflicht im Gefängnis

Die Berner Regionalgefängnisse führen eine Maskentragpflicht ein. Ab sofort müssen alle Häftlinge, Mitarbeitende und Besucher eine Schutzmaske tragen, wie die kantonale Sicherheitsdirektion am Dienstag mitteilte.

Damit soll das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus minimiert werden. «Bis jetzt ist es uns gelungen, das Virus von den Regionalgefängnissen fernzuhalten», erklärte Sicherheitsdirektor Philippe Müller (FDP). «Mit dieser Massnahme können wir das Ansteckungsrisiko weiterhin möglichst tief halten.»

Im Kanton Bern gibt es fünf Regionalgefängnisse in Bern, Biel, Burgdorf, Thun und Moutier. Von der Massnahme betroffen sind rund 400 eingewiesene Personen, 250 Mitarbeitende sowie die Besucherinnen und Besucher. (sda)

Zwei Neuansteckungen

In Langenthal und Boltigen wurde in den letzten 24 Stunden je eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg damit im Kanton Bern auf 1937, wie der Website des Kantons zu entnehmen ist. Bisher sind 97 Personen am Coronavirus gestorben. (flo)

Vier Fälle in vier Gemeinden

Mit Stand Montagmorgen vermeldet der Kanton Bern auf seiner Website vier Neuinfektionen. Die positiv getesteten Personen stammen aus Belp, Ostermundigen, Villeret und Worblaufen. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 1935. Ausserdem befanden sich am Montagmorgen zwei Personen in Spitalpflege, das ist eine Person mehr als am Freitag, als die Spitalerhebung letztmals aktualisiert worden war. Beide Patienten befinden sich auf der normalen Bettenstation. (mb)

Zwei neue Fälle

Im Kanton Bern haben sich seit Samstagmorgen zwei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die betroffenen Personen stammen aus Lyss und Bern. Die Zahl der positiven Tests liegt nun bei 1931. (sst)

Total 1929 Fälle

Der Kanton Bern hat die Zahl der bestätigten Fälle korrigiert: Anscheinend wurden in den letzten Tagen und Wochen 24 Fälle zu viel kommuniziert, denn die noch am Freitag auf der Homepage publizierte Zahl von 1952 positiv getesteten Personen wurde nachträglich auf 1928 herabgesetzt. Allerdings ist über Nacht ein neuer Fall hinzugekommen. Die betroffene Person stammt aus Müntschemier. (mb)

Neuer Fall in Bern

In der Stadt Bern wurde seit Donnerstagmorgen eine Person positiv auf Covid-19 getestet. Es ist der einzige neue Fall im Kanton Bern der letzten 24 Stunden. Gesamthaft steigt die Zahl bestätigter Fälle damit auf 1952. Nach wie vor befindet sich eine Person im Spital. Diese muss nicht beatmet werden. (mb)

«Mr. Corona» Daniel Koch gründet Beratungsfirma

Daniel Koch war das Schweizer Gesicht der Corona-Pandemie. Mehrmals pro Woche trat der ehemalige Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vor die Kameras und informierte die Schweizer Bevölkerung über die neusten Entwicklungen rund um das Virus. Ende Mai ging er in Pension, doch still zu sitzen scheint ihm nicht zu liegen: Wie Koch gegenüber dieser Zeitung bestätigt, hat er vor wenigen Tagen eine Einzelfirma für Krisenberatung gegründet. Über sie bietet er Beratungen und Weiterbildungen an und lässt sich künftig für Referate zum Thema Krisenbewältigung buchen. (bit)

Drei neue Fälle

Am Donnerstag meldet der Kanton Bern auf seiner Website drei Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden. Neu gibt er auch bekannt, wo diese Fälle aufgetreten sind: Von den neu positiv getesteten Personen leben zwei in der Stadt Bern und eine in Ostermundigen. (mb)

Junior des FC Wyler hat sich infiziert

Ein Spieler aus der Academy-B-Mannschaft (Jahrgänge 2004/2005) des Stadtberner Fussballvereins FC Wyler ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden, wie Radio Energy berichtet. Die Mitglieder des Teams seien entsprechend informiert und in Isolation gesetzt worden. Alle Trainer, Spieler, Funktionäre und Eltern wurden über den positiven Fall informiert. (sny)

Zwei neue Fälle

Im Kanton Bern sind am Mittwoch zwei neue Coronavirus-Ansteckungen bekannt geworden. Die Zahl der positiv getesteten Fälle stieg damit auf 1948, wie der Website des Kantons zu entnehmen ist. Im Spital befand sich am Mittwoch noch eine Person mit Covid-19. (SDA)

Sechs Menschen angesteckt

Seit Sonntag haben sich sechs weitere Personen im Kanton Bern mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der positiven Tests liegt nun bei 1946. Insgesamt sind noch zwei Erkrankte hospitalisiert; seit dem Wochenende konnte eine Person nach Hause. Beide Patienten liegen auf der normalen Bettenstation. (ber)

Coronazahlen stabil

Nach wie vor haben sich im Kanton Bern 1'939 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 97 Leute sind bisher gestorben. Derzeit liegen 3 Personen im Spital, keine von ihnen auf der Intensivstation. (ber)

(red)