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Prognosen von CS und OECDDiese vier Grafiken zeigen, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt

Sowohl die Credit Suisse als auch die OECD haben ihre Konjunkturaussichten aktualisiert. Die Grundbotschaft: Die Aussichten sind gut, aber Corona noch lange spürbar.

Die Grundbotschaft der OECD für die Weltwirtschaft und jene der Ökonomen der Credit Suisse für die Schweiz ist die gleiche: Das Schlimmste ist zwar vorbei, und die Rückkehr der Aktivitäten nach den Lockdowns war beeindruckend. Doch die Rückkehr zur Normalität dauert noch lange, auf jeden Fall weit über das nächste Jahr hinaus.

Im Folgenden die Wachstumsprognosen der Credit Suisse für das laufende und das nächste Jahr aufgegliedert auf einzelne Komponenten der Wirtschaftsentwicklung. Bei Wachstumsraten gilt es immer zu beachten, dass jeder Einbruch ein grösseres Wachstum erfordert, um wieder auf das alte Niveau zurückzukehren.

Im internationalen Vergleich ist die Schweiz bisher relativ gut davongekommen, wie die folgende Grafik aus der Präsentation der Credit Suisse zeigt. Die Ökonomen der Grossbank erklären das zum einen mit den rasch eingeführten Massnahmen wie den Covid-Krediten an Unternehmen und der Kurzarbeit. Ausserdem war die Schweiz mit dem Lockdown strikter als andere Länder vor allem im Süden Europas.

Die folgende Grafik macht deutlich, dass die Weltwirtschaft noch bis zum Ende des nächsten Jahres den Verlust durch die Covid-Krise nicht wettgemacht hat. Die Prognose aus dem vergangenen November zeigt, wie sich die Welt ohne die Krise entwickeln hätte können. Allerdings halten die Ökonomen der Organisation einen schlimmeren, jedoch auch einen besseren Verlauf für möglich. Alles hängt letztlich vom Verlauf der Covid-Ausbreitung ab.

In ihrer aktuellen Interimsprognose geht die OECD nur detaillierter auf die grossen Volkswirtschaften ein. Doch die Aussichten für jene haben auch die Schweiz enorme Bedeutung, angesichts der Bedeutung des Aussenhandels für die hiesige Wirtschaft.