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Apple korrigiert iPad-Werbung

Der IT-Konzern hat vor dem Verkaufsstart auf der Website die Bezeichnung «4G» entfernt. Ausserdem steht jetzt fest, dass nur wenige Apps zum Start die Auflösung des Retina-Display nutzen können.

Im iPad der dritten Generation ist der neue Mobilfunkstandard LTE (4G) verbaut. Damit warb Apple bis vor kurzem auch bei uns auf der Website. Doch das iPad-LTE ist voll und ganz auf die US-Netzwerke und -Frequenzen ausgerichtet – funktioniert also in Europa nicht.
Im iPad der dritten Generation ist der neue Mobilfunkstandard LTE (4G) verbaut. Damit warb Apple bis vor kurzem auch bei uns auf der Website. Doch das iPad-LTE ist voll und ganz auf die US-Netzwerke und -Frequenzen ausgerichtet – funktioniert also in Europa nicht.
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Apple hat nun kurz vor dem Verkaufsstart in der Schweiz die Bezeichnung «4G» durch das Netzwerk-Symbol ersetzt.
Apple hat nun kurz vor dem Verkaufsstart in der Schweiz die Bezeichnung «4G» durch das Netzwerk-Symbol ersetzt.
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Das weiterhin integrierte 3G (DC-HSDPA) ist für jene Momente, in denen kein WLAN verfügbar ist, durchaus flink.
Das weiterhin integrierte 3G (DC-HSDPA) ist für jene Momente, in denen kein WLAN verfügbar ist, durchaus flink.
AFP
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Der schnelle Mobilfunkstandard LTE (4G) des neuen iPad – seit Freitag in der Schweiz erhältlich – wird aufgrund anderer Frequenzen in Europa nicht unterstützt, wie Redaktion Tamedia berichtete.

Trotzdem prangte auf den europäischen Apple-Seiten lange die 4G-Werbung. Sie wurde nun kurz vor dem heutigen Verkaufsstart des neuen Tablets angepasst, berichtet N-tv. Anstatt «4G» ist nur noch ein Netzwerk-Symbol zu sehen.

In einer Fussnote erklärt Apple: «4G LTE wird nur in den Netzen von AT&T und Verizon in den USA und in den Netzen von Bell, Rogers und Telus in Kanada unterstützt. Datentarife separat erhältlich. Nähere Informationen sind beim jeweiligen Mobilfunkanbieter erhältlich.»

Apps müssen sich für Retina-Display rüsten

Apple rückt beim neuen iPad denn auch vor allem das hochauflösende Retina-Display ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Zumindest in den ersten Tagen werden sich Käufer laut Cnet.com allerdings noch gedulden müssen, bis die App-Hersteller ihre Programme auf die Auflösung von 2048 mal 1536 Pixel (mehr als ein HD-Fernseher) angepasst haben. Besonders sichtbar wird die geringere Auflösung bei bildlastigen Apps (Text wird automatisch hochgerechnet). Apple hat bereits die eigenen Programme Pages, Keynote, Numbers, Garage Band, iMovie, iPhoto, iTunes U und iBooks aktualisiert.

iPad Mini: Spekulationen gehen weiter

In der Zwischenzeit verdichten sich die Hinweise, dass Apple tatsächlich plant, ein kleineres Tablet auf den Markt zu bringen (Redaktion Tamedia berichtete). Die «Korea Times» will von einem hochrangigen Samsung-Mitarbeiter erfahren haben, dass Apple beim südkoreanischen Hersteller 20-Zentimeter-Displays bestellt hat. Das würde bedeuten, dass das nächste Apple-Tablet um 5 Zentimeter schrumpfen könnte.

Da der in der «Korea Times» zitierte Manager nicht namentlich genannt wird und der 2011 verstorbene Apple-Chef Steve Jobs sich immer gegen die iPad-Mini-Variante ausgesprochen hat, muss der Bericht mit Vorsicht genossen werden. Der Artikel deckt sich allerdings mehr oder weniger mit dem Inhalt eines «Wall Street Journal»-Artikels von Mitte Februar. Darin war ebenfalls von einem kleineren Tabletcomputer die Rede.

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