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Der einfachste aller Namen

Apple hat in San Francisco den iPad-2-Nachfolger vorgestellt. Er kommt am 16. März in den Verkauf. Die Auflösung des iPad-Displays beträgt 2048 mal 1536 Pixel - deutlich mehr als bei einem HD-Fernseher.

Der neue Apple-Chef Tim Cook...
Der neue Apple-Chef Tim Cook...
Reuters
...im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco. (7. März 2012)
...im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco. (7. März 2012)
Keystone
Auch unter Cook entwickelt sich der Konzern hervorragend. Allein im letzten Quartal 2011 fuhr das im kalifornischen Cupertino beheimatete Unternehmen einen Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar ein. Der Börsenwert hat mittlerweile die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschritten.
Auch unter Cook entwickelt sich der Konzern hervorragend. Allein im letzten Quartal 2011 fuhr das im kalifornischen Cupertino beheimatete Unternehmen einen Gewinn von 13,1 Milliarden Dollar ein. Der Börsenwert hat mittlerweile die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschritten.
AFP
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Das neue iPad, das einfach «iPad» heisst, bekommt unter anderem einen verbesserten Bildschirm, einen schnelleren Prozessor, kann Video in voller HD-Auflösung aufnehmen und unterstützt den noch schnelleren Datenfunk-Standard LTE.

Es hat 3,1 Millionen Pixel auf dem Bildschirm. Wie schon beim iPhone spricht Apple von einem Retina-Display, bei dem das menschliche Auge auf einer bestimmten Entfernung keine Bildpunkte mehr erkennen kann. Die Auflösung liegt beträgt 2048 zu 1536 Pixel - deutlich mehr als bei einem HD-Fernseher.

Neue Apple-TV-Version

Der Konzern stellte auch eine neue Version seiner Fernsehbox Apple TV vor, mit der Filme und andere Inhalte aus dem Internet auf die Fernsehschirme gebracht werden können. Das Gerät soll in den USA mit 99 Dollar so viel kosten wie das Vorgängermodell. Apple hatte seine erste TV-Box vor fünf Jahren auf den Markt gebracht, der Erfolg blieb aber überschaubar.

Die Settop-Box kann jetzt Video in der vollen HD-Auflösung von 1080 Zeilen auf den Fernseher bringen kann. Sie bekam auch eine neue Benutzeroberfläche verpasst. Verfügbar ist ferner die nächste Version 5.1 des Betriebssystems iOS für iPhones und iPads.

Apple hatte mit dem ersten iPad vor zwei Jahren dem totgeglaubten Geschäft mit Tablet-Computern neues Leben eingehaucht. Apple ist nach wie vor klarer Marktführer. Gut 15 Millionen iPads setzte der Konzern allein im jüngsten Weihnachtsquartal ab - von den 55,3 Millionen, die bisher insgesamt verkauft wurden.

Android auf Abstand halten

Die dritte iPad-Generation soll Rivalen wie Geräte mit dem Google- Betriebssystem Android auf Abstand halten. In diesem Jahr kommt auch ein weiterer Konkurrent hinzu: Microsoft bringt voraussichtlich im Herbst sein nächstes Betriebssystem Windows 8 auf den Markt, das auch für Tablets gedacht ist.

Cook griff zum Auftakt der Präsentation den Begriff der «Post-PC- Welt» auf, den der im Herbst verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs in Umlauf gebracht hatte: «Wir sprechen von einer Welt, in der der PC nicht mehr das Zentrum ihrer digitalen Welt ist. Es ist eine Welt, in der die Geräte, die Sie am meisten nutzen, persönlicher und mobiler sein müssen als der PC es jemals war.» Apple habe im vergangenen Jahr 172 Millionen Geräte für die Post- PC-Ära verkauft, die 76 Prozent des Konzernumsatzes einbrachten.

sda/dapd/afp/rek

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