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So kommen die Ferienbilder sicher nach Hause

Um Verlust vorzubeugen, sollten Ferienfotos bereits unterwegs auf einen externen Speicher oder in die Cloud kopiert werden. Der Aufwand dafür ist gering.

Ein schöner Moment am Strand: Wer auf Nummer sicher gehen will, macht von seinen Ferienfotos bereits während des Urlaubs Sicherheitskopien.
Ein schöner Moment am Strand: Wer auf Nummer sicher gehen will, macht von seinen Ferienfotos bereits während des Urlaubs Sicherheitskopien.
Fotolia

Ferienfotos sind wertvoll. Sie halten unvergessliche Momente fest. Die Gefahr, die Bilder zu verlieren, ist jedoch stets gegeben: Fällt das Smartphone in den Pool, wird die Kamera gestohlen oder erleidet die Speicherkarte einen Hitzeschock, sind die Erinnerungen futsch. Das versehentliche Löschen einzelner Fotos oder ganzer Speicherkarten ist ebenfalls keine Seltenheit. Auch im Urlaub sind Sicherheitskopien daher sinnvoll.

Da sich jedoch in den Ferien niemand mit technischem Equipment herumplagen will, sollte das Anlegen von Sicherheitskopien einfach, aber trotzdem zuverlässig durchführbar sein und vor der Abreise erprobt werden. Die beste Gelegenheit für ein Back-up der über den Tag geschossenen Fotos bietet sich abends im Hotelzimmer. Hier besteht Zugriff auf Strom und Internet.

Da natürlich unter unglück­lichen Umständen auch der Back-up-Speicher kaputtgehen kann, sollte man die Originalfotos trotzdem nicht vom Smartphone oder von der SD-Speicherkarte löschen. Es sei denn, der Speicher wird am nächsten Tag für neue Fotos unbedingt benötigt.

Wie man eine Sicherungskopie macht, hängt von der Ausstattung ab. Tipps für iPhone- und An­droid-Knipser sowie für richtige Fotografen.

Back-up vom iPhone...

Wer die Ferienbilder mit dem iPhone oder dem iPad macht und auch das Notebook im Gepäck dabeihat, kann die Geräte mit einem Lightning-USB-Adapter verbinden. Auf dem Macbook lassen sich dann über die App «Digitale Bilder» und auf dem Windows-Notebook unter «Tragbare Geräte» die Fotos vom iPhone/iPad auf deren Festplatte kopieren. Mit der Airdrop-Funktion gehts auch ohne Kabel, allerdings nur zwischen Apple-Geräten.

Ohne zusätzlichen Computer kommt aus, wer an den Lightning-USB-Adapter einen entsprechend grossen Speicherstick, eine externe Festplatte oder einen Lightning-Speicherstick einstöpselt. Eine auf dem iPhone/iPad installierte App des Adapter-Herstellers schiebt dann die Bilder vom iPhone/iPad auf den externen Speicher.

Ganz ohne zusätzliche Hardware lassen sich die Fotos ab einem Apple-Gerät in der iCloud parken. Kostenlos lassen sich in dem Onlinespeicher maximal 5 Gigabyte ablegen – das reicht für rund tausend Fotos. Voraussetzung für die Übertragung in die Cloud ist eine schnelle WLAN-Verbindung.

... vom Android-Gerät

Auch an die meisten Android-Smartphones lässt sich ein einfacher, nur wenige Franken teurer USB-OTG-Adapter (On the Go) an den Micro-USB-Port einstöpseln. Über diesen lässt sich eine Speicherkarte oder eine externe Festplatte mit dem Smartphone verbinden. Ein auf dem Smartphone installierter Dateimanager, den es als kostenlose App im Playstore gibt, kopiert die Bilder auf den externen Speicher.

Mit guter WLAN-Verbindung steht auch Android-Nutzern das Back-up in der Cloud zur Verfügung. Unbegrenzt und kostenlos bietet Google Fotos Speicherplatz in der Cloud, Microsofts One Drive stellt 5 Gigabyte und Dropbox 2 Gigabyte kostenlos zur Verfügung. Ein attraktives Speicherpaket bietet zudem Amazon den Prime-Kunden an.

... oder von richtiger Kamera

Nutzer von System- oder Spiegelreflexkameras sowie von Videokameras müssen sich anders ­behelfen, denn diese Geräte erzeugen meist weitaus grössere Datenmengen. Sie können sich mit einem Notebook und allenfalls einer externen Festplatte behelfen. Oder besser: Sie setzen auf eine mobile Festplatte mit SD-Kartenslot.

Einige Modelle wie My Passport Wireless (Western Digital), Canvio Aerocast (Toshiba) und Memory2Move (Intenso) haben sich bewährt. Eine solche Festplatte kostet zwischen 100 und 200 Franken. Schiebt man die SD-Karte aus der Kamera in den SD-Slot der mobilen Festplatte, zieht die sich automatisch eine Kopie der neu hinzugekommenen Bilder und Videos auf ihren Speicher.

Praktisch: Da diese Festplatten meist auch eine WLAN-Funktion haben, taugen sie auch zur Urlaubsunterhaltung: Wer noch zu Hause Filme oder Musik auf die mobile Festplatte kopiert, kann sich damit auf der Reise per WLAN berieseln lassen.

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