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1,5 Milliarden Dollar Steuern?

Dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg droht ein unvorstellbar hoher Steuerbescheid – wenn er wie geplant 5 Milliarden Dollar Gewinn aus Aktienoptionen realisiert.

Vom Studienabbrecher zum Internetgigant: Mark Zuckerberg brach 2004 sein Studium in Harvard ab und zog ins Silicon Valley. Dort startete er Facebook.
Vom Studienabbrecher zum Internetgigant: Mark Zuckerberg brach 2004 sein Studium in Harvard ab und zog ins Silicon Valley. Dort startete er Facebook.
Keystone
Facebook fügt im September 2004 den Profilen die Pinnwand hinzu, auf der sich Nutzer gegenseitig Nachrichten hinterlassen können.Zunächst nennt sich das Portal Thefacebook.com, im August 2005 folgt die Umbenennung in Facebook. Das Netzwerk ist zunächst exklusiv: Mitmachen dürfen nur Studenten an US-Hochschulen, schrittweise wird der Kreis erweitert. Im September 2006 öffnet sich das soziale Netzwerk für alle Internetnutzer, die älter als 13 Jahre sind.
Facebook fügt im September 2004 den Profilen die Pinnwand hinzu, auf der sich Nutzer gegenseitig Nachrichten hinterlassen können.Zunächst nennt sich das Portal Thefacebook.com, im August 2005 folgt die Umbenennung in Facebook. Das Netzwerk ist zunächst exklusiv: Mitmachen dürfen nur Studenten an US-Hochschulen, schrittweise wird der Kreis erweitert. Im September 2006 öffnet sich das soziale Netzwerk für alle Internetnutzer, die älter als 13 Jahre sind.
Keystone
Fiasko: Am 18. Mai 2012 ging Facebook an die Börse. Obwohl Experten einen deutlichen Anstieg der Kurse vorausgesagt hatten, verlor die Aktie innerhalb weniger Wochen fast ein Drittel ihres Werts.
Fiasko: Am 18. Mai 2012 ging Facebook an die Börse. Obwohl Experten einen deutlichen Anstieg der Kurse vorausgesagt hatten, verlor die Aktie innerhalb weniger Wochen fast ein Drittel ihres Werts.
AFP
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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg droht möglicherweise ein Steuerbescheid von rund 1,5 Milliarden Dollar. Die Summe könnte fällig werden, wenn er wie geplant 5 Milliarden Dollar (3,8 Milliarden Euro) Gewinn aus Aktienoptionen realisiert, die er 2005 in seiner Position als Facebook-Geschäftsführer erhalten hatte.

Zuckerberg werde die Optionen vor dem für Mai erwarteten Börsengang in Anspruch nehmen, teilte Facebook mit, ohne eine Summe zu nennen. Um seine Steuerrechnung zu bezahlen, werde er einige seiner sonstigen Anteile verkaufen, hiess es.

40 Dollar pro Aktie

Der Gewinn aus den sogenannten «nicht qualifizierte» Aktienoptionen müsse als Einkommen mit dem Maximalsteuersatz von 35 Prozent versteuert werden, sagte der US-Finanzexperte John Barcal der «Financial Times». Die Erlöse aus dem Verkauf seiner auf 22 Milliarden Dollar taxierten sonstigen Anteile an Facebook dagegen nur als Kapitalertrag. Zehn Prozent seines Gewinns müsste Zuckerberg an den Staat Kalifornien zahlen, diese dürfte er laut Barcal aber auf den von der Bundesbehörde präsentierten Steuerbescheid anrechnen.

Derzeit liegt der Preis der Facebook-Anteile bei fast 40 Dollar pro Aktie. Damit könnte Zuckerberg über 4,8 Milliarden mit seinen Optionen machen. Sein Gewinn würde auf sechs Milliarden Dollar steigen, sollte Facebook bei seinem Börsengang das von einigen Analysten vorausgesagte Ziel von einem Börsenwert von 100 Milliarden Dollar erreichen.

dapd/rek

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