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Big Business dank dünnen Ideen

Samsung und LG stellen einen 1,4-Meter-TV her, der nur halb so dick ist wie das Apple-Tablet der zweiten Generation. Zudem wird spekuliert, dass das erste Smartphone mit biegsamem Bildschirm bald Marktreife erlangt.

Samsung stellte an der Consumer Electronics Show (CES) 2012...
Samsung stellte an der Consumer Electronics Show (CES) 2012...
AFP
...einen 55-Zoll-Oled-TV vor.
...einen 55-Zoll-Oled-TV vor.
AFP
Wie teuer die neue Bildschirmtechnik die Kunden zu stehen kommt, steht noch nicht fest. Derzeit geht man von einem Verkaufspreis von 8000 Dollar aus.
Wie teuer die neue Bildschirmtechnik die Kunden zu stehen kommt, steht noch nicht fest. Derzeit geht man von einem Verkaufspreis von 8000 Dollar aus.
AFP
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LG Electronics zeigte an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas im vergangenen Januar einen 140-Zentimeter-Fernseher mit Oled-Display (Oled: Organic-Light-Emission-Diode) und einem Gewicht von 7,5 Kilogramm (Redaktion Tamedia berichtete).

Einem «Bloomberg»-Berichtt zufolge spannt das südkoreanische Unternehmen im Kampf um die Oled-Vorherrschaft im asiatischen Raum nun mit dem inländischen Rivalen Samsung zusammen.

Seoul gegen Tokio

Wie die Nachrichtenagentur schreibt, arbeiten die beiden Konzerne an einer neuen Display-Technologie, um baldmöglichst ein 55 Zoll grosses Gerät zu lancieren. Das internet- und 3-D-fähige High-End-Produkt wäre mit einer Tiefe von vier Millimetern dünner als das iPad 2 (8,8 Millimeter).

Die Allianz aus Seoul verstärkt damit ihre Anstrengungen im Bereich der Oled-Technologie, welche 200-mal schärfere Bilder liefert als herkömmliche LCD-TVs. Die ersten Oled-Geräte aus Südkorea werden Unternehmensangaben zufolge bereits 2012 erhältlich sein. Das Nachsehen haben die grossen Rivalen aus Japan: Anders als ihre Konkurrenz vom asiatischen Festland haben bislang weder Panasonic noch Sony Termine für den Marktstart von Oled-Fernsehern kommuniziert.

Biegsam und überlappend

Im Segment der Displaytechnologie hat Samsung offenbar noch einen zweiten Pfeil im Köcher: Das 2011 vorgestellte Konzept eines biegsamen Handydisplays könnte laut «Forbes» ebenfalls in diesem Jahr - konkret im zweiten Quartal 2012 - marktreif sein.

Das Magazin stützt sich dabei auf Aussagen des Nomura-Techanalysten Richard Windsor. Künftig wäre es seinen Informationen zufolge möglich, dass der Smartphonebildschirm nicht mehr in das Gehäuse eingebaut ist, sondern dieses überlappt. Samsung-Sprecher Alex Tschobokdji wollte zum Bericht keine Stellung nehmen.

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