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Die unsichtbare WLAN-Bedrohung

Entwickelt sich ein bislang für sicher gehaltener Schutzstandard für das drahtlose Internet zum Unsicherheitsfaktor? Sicherheitsexperten warnen.

Ein Google-Street-View-Auto mit Kamera vor dem Google-Sitz in Zürich: Der Internet-Gigant hat mit seinen Kamera-Wagen weltweit private Daten aus drahtlosen Computernetzen aufgezeichnet – auch in der Schweiz.
Ein Google-Street-View-Auto mit Kamera vor dem Google-Sitz in Zürich: Der Internet-Gigant hat mit seinen Kamera-Wagen weltweit private Daten aus drahtlosen Computernetzen aufgezeichnet – auch in der Schweiz.
Keystone
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WLAN-Sicherheit ist ein endloses Thema. Denn wie alle Funktechnologien ist auch Wireless Local Area Network anfällig für Sicherheitsverletzungen. Als bester Schutz (auch für Heimanwender) galt bisher der Sicherheitsstandard Wi-Fi Protected Access 2, kurz WPA2 – vorausgesetzt, man nutzt ein gutes, möglichst zufallsgeneriertes Passwort.

Infiltrierung wird kaum bemerkt

Doch auch mit dieser Wahrheit ist es offenbar nicht weit her. Am 29. Juli findet in Las Vegas die Sicherheitskonferenz Black Hat statt. An dieser Veranstaltung will das Sicherheitsunternehmen Air Tight Networks eine gefährliche Schwachstelle von WPA2 offenlegen.

Wie vorgängig bekannt wurde, ist es den Spezialisten dieser Firma gelungen, eine Schwachstelle in WLAN-Netzwerken auszumachen, die mit WPA2-Verschlüsselung geschützt sind. Laut Air Tight Networks ist es alles andere als schwierig, über das Sicherheitsloch Schädlinge zu installieren oder Daten auszuspähen.

Verschlüsselung muss nicht geknackt werden

Laut einem Bericht des Sicherheitsportals Virenschutz.info muss dazu die Verschlüsselung selbst nicht geknackt werden. «Angreifer können die Schwachstelle nutzen, um als vorgeblich bevollmächtigter Nutzer die Verschlüsselung und Authentifizierung privater Schlüssel zu umgehen.»

Potenzielle Angreifer, welche die Sicherheitslücke für ihre Zwecke missbrauchen würden, hinterlassen lediglich im WLAN-Netz Spuren, im übrigen Netzwerk bleibt der Angriff unsichtbar. Attacken, so die Schlussfolgerung, kann der Nutzer nur dann feststellen, wenn der WLAN-Datenverkehr überwacht wird.

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