Zum Hauptinhalt springen

«Ein Inder verursacht eben nur 30 Prozent der Kosten»

Seit Wochen klagen Schweizer Firmen über einen Mangel an Informatikspezialisten. Nun erhöht der Bundesrat das Jahreskontingent für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten. Das gefällt nicht jedem.

Indische Softwarespezialisten: Der Bundesrat hat für die zweite Hälfte des Jahres die Höchstzahlen für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU freigegeben.
Indische Softwarespezialisten: Der Bundesrat hat für die zweite Hälfte des Jahres die Höchstzahlen für gut qualifizierte Arbeitskräfte aus Ländern ausserhalb der EU freigegeben.

Der Bundesrat hatte Ende 2009 angesichts der gestiegenen Arbeitslosigkeit entschieden, dass für 2010 vorerst nur halb so vielen Personen aus Nicht-EU-Staaten eine Arbeitsbewilligung erteilt werden darf wie 2008. Heute Mittwoch wurden nun weitere 1000 Aufenthalts- und 4500 Kurzaufenthaltsbewilligungen freigegeben. Die Regierung reagiert damit auf die Kritik von Google, IBM und anderen Firmen, wonach es mehr Aufenthaltsbewilligungen für Arbeitskräfte aus Nicht-EU- und Nicht-EFTA-Staaten braucht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.