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@facebook.com: Frontalangriff gegen Google und Microsoft

Das Online-Netzwerk will laut einem Branchendienst Internetriesen wie Google und Microsoft mit dem Angebot von E-Mail-Konten Konkurrenz machen.

Scheint nicht zu stoppen zu sein: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Scheint nicht zu stoppen zu sein: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
Keystone

Das US-Unternehmen wolle seinen weltweit mehr als 500 Millionen Nutzern eine persönliche E-Mail-Adresse mit dem Domainnamen @facebook.com anbieten, berichtete die Website TechCrunch am Freitag.

Mehr Informationen am Montag

Intern werde das Vorhaben «Projekt Titan» oder auch «Mörder von Gmail», dem E-Mail-Dienst von Google, genannt. Der Kurs der Google-Aktie ging am Freitag in New York um 2,27 Prozent zurück. Facebook lud für Montag zu einer Pressekonferenz ein, ohne ein Thema mitzuteilen.

Nach Angaben des Instituts ComScore ist Hotmail von Microsoft derzeit der grösste Anbieter von kostenlosen E-Mailkonten mit 361,7 Millionen Nutzern. Auf Rang zwei liegt demnach Yahoo! mit 273,1 Millionen Nutzern, gefolgt von Gmail mit 193,3 Millionen Nutzern.

In Saudiarabien gesperrt

Saudiarabien hat Facebook am Samstag für mehrere Stunden gesperrt. soziale Netzwerk verstosse gegen die konservativen Wertvorstellungen in dem streng islamischen Königreich, erklärten die Behörden zur Begründung.

Ein Sprecher der Behörde für Kommunikation und Informationstechnologie sagte, die auf Facebook dargebotenen Inhalte hätten «eine Grenze überschritten», die Sperrung sei aber nur eine vorübergehende Massnahme. Nach wenigen Stunden wurde mitgeteilt, die Sperrung sei wieder aufgehoben. Ein Begründung wurde nicht geliefert.

Probleme in muslimischen Ländern

Die Regierung Saudi-Arabiens folgt einer strikten Auslegung des Islams und religiöse Führer haben einen starken Einfluss auf die Gesetzgebung. Facebook war in diesem Jahr bereits für die Nutzer in Pakistan und Bangladesh zeitweise gesperrt worden.

afp/dapd/rek

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