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Immer mehr falsche Antivirus-Programme: Offene Türen für Kreditkarten-Spione

Laut dem US-Internetriesen Google machen Fake-Sicherheitslösungen 15 Prozent aller schädlichen Programme im Internet aus.

Vermeintliche Sicherheitslösungen machen Nutzer glauben, der Computer habe einen Schädling identifiziert. Als Lösung wird die gefälschte Antivirus-Software angeboten.
Vermeintliche Sicherheitslösungen machen Nutzer glauben, der Computer habe einen Schädling identifiziert. Als Lösung wird die gefälschte Antivirus-Software angeboten.

Der US-Internetriese Google hat vor einer steigenden Zahl falscher Antivirus-Programme gewarnt. Kriminelle würden im Internet immer häufiger Schadsoftware zum Download anbieten, die Computernutzer angeblich vor Viren und anderen Schädlingen schützt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit).

Die Lösung, die keine ist

Eine Analyse von 240 Millionen Internetseiten in den vergangenen 13 Monaten habe ergeben, dass falsche Antivirus-Programme inzwischen 15 Prozent der schädlichen Software im Internet ausmachten. Damit steige die Zahl dieser Programme nicht nur insgesamt, sondern auch ihr Anteil an Schadsoftware im Internet.

Kriminelle programmieren Internetseiten laut Google häufig so, dass sich beim Aufrufen ein kleines Fenster öffnet. In diesem wird behauptet, eine Untersuchung des Computers habe einen Schädling identifiziert. Als Lösung wird die gefälschte Antivirus-Software angeboten.

Offene Türen für Kreditkartendiebe

Teilweise werden Internetnutzer dann gleich mehrfach zum Opfer: Sie laden nicht nur schädliche Programme herunter, die beispielsweise den Kriminellen einen Zugang zum Rechner öffnen. Zugleich fordert die angebliche Schadsoftware die Nutzer oft zum Bezahlen des Dienstes auf. Damit gelangen die Kriminellen auch noch an die Kreditkartendaten der Opfer. Selbst wenn diese nicht zahlen, bleibt die Schadsoftware auf dem PC.

AFP/rek

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