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Internetaufruf zu Militärintervention in Syrien

Aktivisten haben online eine sofortige Militärintervention der arabischen und muslimischen Staaten gefordert. Sie fordern insbesondere eine Flugverbotszone und Schutzzonen für Hilfslieferungen.

Kaum Unterstützung aus dem Ausland: Ein syrischer Junge trauert um seinen Vater, der von einem Scharfschützen getötet wurde.
Kaum Unterstützung aus dem Ausland: Ein syrischer Junge trauert um seinen Vater, der von einem Scharfschützen getötet wurde.
Keystone

Syrische Aktivisten haben im Internet eine sofortige Militärintervention der arabischen und muslimischen Staaten in Syrien gefordert.

Die Menschen sollten am Freitag im ganzen Land auf die Strasse gehen, um die «arabischen und muslimischen Staaten» zu einer militärischen Intervention aufzufordern, hiess es auf der Facebook-Seite «The Syrian Revolution 2011», auf der Aktivisten seit einem Jahr zu Protesten aufrufen. Gefordert wird insbesondere eine Flugverbotszone und Schutzzonen für Hilfslieferungen.

Einige Golfstaaten haben sich für Waffenlieferungen an die Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) ausgesprochen. Doch der Westen lehnt aus Sorge vor einem Abgleiten in einen Bürgerkrieg eine Bewaffnung der Deserteure ab.

Bislang 9000 Menschen getötet

Für die Forderung der syrischen Opposition nach einer militärischen Intervention in dem Konflikt gibt es bisher kaum Unterstützung. Seit dem Beginn der Protestbewegung vor einem Jahr wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehr als 9000 Menschen getötet.

AFP/rek

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