Zum Hauptinhalt springen

Kaum geschenkt erhalten, schon online verhökert

Schon am Heiligabend geht es los: Der Handel mit ungeliebten Weihnachtsgeschenken zieht auf online Auktionsplattformen an.

Per Internet ist man die Geschenke schnell wieder los: Mann vor dem PC.
Per Internet ist man die Geschenke schnell wieder los: Mann vor dem PC.
Keystone

Alle Jahre wieder liegen unterm Tannenbaum Geschenke, bei denen ein «Oh, wie schön» echte Überwindung kostet. Schon beim Auspacken fragt sich der Beschenkte, wie er das Präsent wieder loswerden kann. In einer Umfrage sagten 33 Prozent, sie wollten ihre Geschenke in diesem Jahr bei Nichtgefallen beim Händler zurückgeben. Die Strategien, wie man Ungeliebtes möglichst bald wieder los wird:

Verhökern im Internet: Über Onlineauktionen finden jedes Jahr tausende Geschenke einen neuen Besitzer. Das geht schon am Heiligabend los, wenn vor allem literarische Bestseller im Sekundentakt den Besitzer wechseln. Auch DVD-Rekorder, Digitalkameras oder MP3-Player entsprechen oft nicht dem Geschmack. Bei Millionen Nutzern findet sich aber sicher einer, der sich genau das gewünscht hat.

Rückgabe nach Online-Kauf: Online bestellte Ware kann in der Regel innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt werden. Musik, Videos und Software müssen noch in der versiegelten Hülle stecken. Schwere Waren sollten Käufer abholen lassen und dies schriftlich per Einschreiben verlangen, so dass kein Streit über die Einhaltung der Widerrufsfrist entsteht.

Eintauschen:Wer nicht ins Internet abtauchen will, findet meist auch in der eigenen Stadt oder in der Nähe eine Gelegenheit, Dampfbügeleisen, Krawatten, Kerzenständer oder Mixer einzutauschen. In zahlreichen Clubs und Cafés wird aus Geschenkefrust so oft ein lustiger Abend. Auch Radiosender und Lokalzeitungen zeigen sich oft einfallsreich, wenn es um Geschenketausch geht.

Umtausch im Geschäft: Wer sich traut, um den Kassenbon zu bitten, kann das unerwünschte Präsent auch in den Laden zurückbringen. Viele Geschäfte nehmen fehlerfreie Ware innerhalb einer Frist aus Kulanz zurück. Der Händler muss jedoch nicht das Geld auszahlen, sondern kann auch einen Gutschein ausstellen oder darauf bestehen, gegen Neuware umzutauschen.

AFP/miw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch