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Nach der Katastrophe: Internet-Konzern hilft bei Personensuche

Google hat nach dem schweren Erdbeben in Japan die Startseite geändert, um vor möglicherweise tödlichen Tsunami-Wellen zu warnen. Zudem unterstützt die Firma Japan bei der Suche nach Vermissten.

Die Internet-Suchmaschine Google hat nach dem schweren Erdbeben in Japan ihre Startseite geändert, um vor möglicherweise tödlichen Tsunami-Wellen zu warnen.

Auf der englischsprachigen Seite des US-Unternehmens hiess es am Freitag direkt unter dem Such-Fenster: «Tsunami-Alarm für Neuseeland, die Philippinen, Indonesien, Papua-Neuguinea, Hawaii und andere Staaten. Die vom Erdbeben der Stärke 8,9 in Japan verursachten Wellen werden wahrscheinlich in den nächsten Stunden aufschlagen.»

Die Namen von tausenden Menschen gepostet

Zudem richtete Google eine eigene Krisen-Seite ein, auf der Nutzer unter anderem über einen «Personenfinder» auf Englisch und Japanisch nach vermissten Verwandten und Freunden suchen konnten. Innerhalb weniger Stunden wurden unter www.google.com/crisisresponse/japanquake2011.html die Namen von tausenden Menschen gepostet, deren Schicksal unklar war.

Die Tage der sozialen Netzwerke

Auch in anderen Internetdiensten war das Beben in Japan am Freitag eines der beherrschenden Themen. Im Online-Kurznachrichtendienst Twitter äusserten viele Nutzer ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung für die Japaner. Im sozialen Netzwerk Facebook wurden Video-Aufnahmen von dem Beben und den Tsunami-Wellen verbreitet.

AFP/rek

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