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Netflix bangt um die Zukunft

Netflix hat die Sehgewohnheiten verändert. Doch jetzt ist es selbst unter Druck: Mit Disney+ tritt ein neuer Rivale auf den Plan – samt Geheimwaffe.

Matthias Schüssler
Netflix' erstes Geschäft war der Onlineverleih von Filmscheiben. Im Bild: Firmenchef Reed Hastings, nachdem er 2005 einen jahrelangen Streit mit dem Rivalen Blockbuster überstanden hatte.
Netflix' erstes Geschäft war der Onlineverleih von Filmscheiben. Im Bild: Firmenchef Reed Hastings, nachdem er 2005 einen jahrelangen Streit mit dem Rivalen Blockbuster überstanden hatte.
Fred Prouser, Reuters
Der iPhone-Konzern hat seinen eigenen Streamingdienst Apple TV+ am 25. März 2019 mit einem grossen Staraufgebot angekündigt, hier mit den Schauspielerinnen Reese Witherspoon und Jennifer Aniston.
Der iPhone-Konzern hat seinen eigenen Streamingdienst Apple TV+ am 25. März 2019 mit einem grossen Staraufgebot angekündigt, hier mit den Schauspielerinnen Reese Witherspoon und Jennifer Aniston.
Stephen Lam, Reuters
Bei der Ankündigung von Apple TV+ kam es auch zu einer Umarmung von Apple-Chef Tim Cook und der US-Talkshow-Königin Oprah Winfrey.
Bei der Ankündigung von Apple TV+ kam es auch zu einer Umarmung von Apple-Chef Tim Cook und der US-Talkshow-Königin Oprah Winfrey.
Stephen Lam, Reuters
Am 13. November 2019 hatte Disney seine Premiere im Streaminggeschäft. Der Konzern teilte damals mit, die Zahl der Anmeldungen habe die Erwartungen weit übertroffen.
Am 13. November 2019 hatte Disney seine Premiere im Streaminggeschäft. Der Konzern teilte damals mit, die Zahl der Anmeldungen habe die Erwartungen weit übertroffen.
Steven Senne, Keystone
Beim Inhalt konnte Disney punkten, doch die Technik spielte nicht vom Fleck weg mit, wie diese Fehlermeldung auf einem Fernseher in New York zeigt.
Beim Inhalt konnte Disney punkten, doch die Technik spielte nicht vom Fleck weg mit, wie diese Fehlermeldung auf einem Fernseher in New York zeigt.
Ken Li, Reuters
Bob Iger, langjähriger Chef der Walt Disney Company, sitzt auf einem riesigen Schatz an Filmen, Fernsehsendungen und Serien – und die sind der Trumpf bei dem neuen, hauseigenen Streamingdienst. Das Bild stammt von einer Messe in Las Vegas 2006.
Bob Iger, langjähriger Chef der Walt Disney Company, sitzt auf einem riesigen Schatz an Filmen, Fernsehsendungen und Serien – und die sind der Trumpf bei dem neuen, hauseigenen Streamingdienst. Das Bild stammt von einer Messe in Las Vegas 2006.
Jae C. Hong, Keystone
In den USA tobt der Streamingwar seit längerem. Dort sind auch Amazons Prime-Dienst und das gemeinsame Angebot der Fernsehketten NBC, FOX und ABC namens Hulu populär. Der Kampf wird auch mittels riesiger Billboards, hier am Sunset Strip in Los Angeles, ausgefochten.
In den USA tobt der Streamingwar seit längerem. Dort sind auch Amazons Prime-Dienst und das gemeinsame Angebot der Fernsehketten NBC, FOX und ABC namens Hulu populär. Der Kampf wird auch mittels riesiger Billboards, hier am Sunset Strip in Los Angeles, ausgefochten.
Mario Anzuoni, Reuters
Für die US-Sitcom «Friends» hat Netflix für 2019 noch Millionen bezahlt. Dieses Jahr muss er auf diesen Publikumsmagneten verzichten. Im Bild die Schauspieler der Serie Courteney Cox,  Matt Le Blanc, Matthew Perry, David Schwimmer und Jennifer Aniston.
Für die US-Sitcom «Friends» hat Netflix für 2019 noch Millionen bezahlt. Dieses Jahr muss er auf diesen Publikumsmagneten verzichten. Im Bild die Schauspieler der Serie Courteney Cox, Matt Le Blanc, Matthew Perry, David Schwimmer und Jennifer Aniston.
Reuters
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Seit sechs Jahren gibt es Netflix in der Schweiz – und in dieser Zeit hat der ehemalige DVD-Verleiher einiges bewegt. Das Wort «netflixen» für den Konsum von gestreamten Videos hat es bis heute zwar noch nicht in den Duden geschafft. Doch die traditionellen Programmveranstalter kriegen den verschärften Wettbewerb zu spüren.

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