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Apple droht Verkaufsstopp in China

Viel Ärger für Apple in Asien: Ein Computerhersteller möchte in China einen Verkaufsstopp für iPads erzwingen. Auch in Südkorea droht dem Technologiekonzern Ungemach.

Apple soll für das iPad 2 Technologie von Samsung genutzt haben: Werbeplakat in Shanghai.
Apple soll für das iPad 2 Technologie von Samsung genutzt haben: Werbeplakat in Shanghai.
Keystone

Im Markenrechtsstreit mit Apple hat der chinesische Computerhersteller Proview Electronics die Händler im Land zu einem Verkaufsstopp des iPads aufgefordert. In einem offenen Brief an Verkäufer bezeichnete das Unternehmen jegliche Nutzung des Markennamens als Verstoss gegen seine Exklusivrechte, wie lokale Zeitungen heute berichteten.

In diesem Falle drohten «ernsthafteste» rechtliche Konsequenzen, hiess es weiter. Apple hat erklärt, Proview die Marke 2009 abgekauft zu haben. Zum jüngsten Schritt des chinesischen Computerherstellers äusserte sich Apple nicht. Erst am Mittwoch hatte das kalifornische Unternehmen seine neueste Version des Tablet-Computers iPad präsentiert.

Klage in Südkorea

Weiteren Ärger handelt sich das Unternehmen in Südkorea ein: Der Technologiekonzern Samsung hat nach eigenen Angaben den Konkurrenten Apple wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Apple nutze für sein iPhone 4S und sein iPad 2 durch Patente geschützte Technologie des südkoreanischen Unternehmens, teilte Samsung heute mit. Die Klage sei bereits Anfang der Woche eingereicht worden.

Am Mittwoch hatte Apple in den USA die dritte Generation des iPads vorgestellt. Samsung und Apple fechten derzeit in mehreren Staaten einen Rechtsstreit über geschützte Technologien in Tablet-PC und Smartphones aus.

dapd/mrs

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