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Apple macht jetzt Luxus – das soll cool sein?

Mit der Apple Watch vollzieht das Unternehmen die Transformation hin zum Luxuskonzern. Die Mantras von Steve Jobs bleiben auf der Strecke.

Von Matthias Schüssler
Wird den überlebensgrossen Erwartungen nicht gerecht: Die Apple Watch.Foto: Robert Galbraith (Reuters)
Wird den überlebensgrossen Erwartungen nicht gerecht: Die Apple Watch.Foto: Robert Galbraith (Reuters)

Eine Sache ad absurdum führen, indem man sie zu Ende denkt? Apple exerziert dieser Tage vor, wie das geht. Mit der Lancierung der Apple Watch – Preisspanne 399 bis 11 000 Euro – vollendet das Unternehmen seine Transformation hin zum Luxuskonzern. Das ist einerseits folgerichtig.

Denn im Grunde hat Apple immer schon Schmuck- und Statusobjekte gebaut. Bereits der allererste Macintosh aus dem Januar 1984 wollte mehr Kunst- und Kultgegenstand denn Computer sein. Mit diesen ästhetischen Ansprüchen haben es diverse Apple-Objekte denn auch in die Museen dieser Welt geschafft. Im Moma in New York finden sich nicht nur der Cube von 2000 und der iMac, sondern auch der iSub-Lautsprecher. Er sieht aus wie eine überdimensionierte Glühbirne und ist eine Art Klangskulptur.

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