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«Gilt nicht bei Minusgraden»: iPhone-Nutzer eiskalt erwischt

Der nordische Winter macht Smartphones zu schaffen. Vor allem bei iPhones geht der Bildschirm offenbar besonders häufig zu Bruch.

Die Technik liebenden Skandinavier sind empört: Manchenorts dauert der nordische Winter mit atemberaubenden Minusgraden bis zu fünf Monaten. Aber das gerade im trend- und designbewussten Skandinavien äusserst populäre Apple hat dies einfach ignoriert: Für das neue iPhone 4 garantiert es nur bei Temperaturen zwischen null und plus 35 Grad.

Nicht nur Einzelfälle

Nun sind vor allem die Displays zahlreicher iPhones bei Minusgraden explodiert. «Ich sass im Auto an einer roten Ampel, da krachte es. Draussen hatte es circa minus 12 Grad», beschreibt Leni Kristin Lövvik im norwegischen TV2. Anscheinend handelt es sich dabei nicht nur um Einzelfälle. Beim grossen skandinavischen Versicherungskonzern «If» sind inzwischen 50 Prozent aller gemeldeten Handyschäden iPhone-Schäden. Dies, obwohl dessen Marktanteil deutlich kleiner ist. Apple verweigert allerdings Ersatz und verweist auf die Garantievereinbarung hin: «Gilt nicht bei Minusgraden».

Immerhin: Im Kleingedruckten steht, dass die Werksgarantie zumindest im ausgeschalteten Zustand bis zu minus 20 Grad reicht.

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