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Schweizer sitzen noch für Jahre in der Roaming-Kostenfalle

Das Thema Roaming ist in der Schweizer Politik ein Dauerbrenner. Trotzdem hinkt man der EU weit hinterher. Bis mindestens Ende 2014 liegt die Diskussion in Bern auf Eis.

Seit Jahren sind die hohen Roaminggebühren im Ausland auch auf der politischen Bühne ein Thema. Die Schweiz hinkt der EU aber mehrere Schritte hinterher. Während die EU-Mitgliedsstaaten längst gesetzlich verankerte Preisobergrenzen kennen, ist die Diskussion in der Schweiz auf Eis gelegt.

Im Bundeshaus ist das Thema Roaming zwar ein Dauerbrenner. Zwei Motionen zur Gebührensenkung wurden vom Nationalrat bereits mit grossem Mehr angenommen. Der Ständerat hat sie aber sistiert.

EU verankert Preisobergrenzen

Daraufhin hat die zuständige Fachkommission beim Bundesrat beantragt, einen Bericht über die Entwicklung der Roaminggebühren zu verfassen. Dieser ist nun in Bearbeitung, bis Ende 2014 soll er vorliegen – erst dann will die Kommission entscheiden.

Mehrmals für Preissenkungen ausgesprochen hat sich die EU. Per 1. Juli wurden neue Preisobergrenzen für Gespräche, Textnachrichten und für das Surfen im Ausland im Gesetz verankert.

Ab Juli 2014 sinken die maximal erlaubten Werte erneut. Die EU-Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, dass das Telefonieren per Handy im EU-Ausland schon bald nicht mehr teurer sein soll als daheim. Einen entsprechenden Vorschlag zur Abschaffung der Roaminggebühren will die Behörde im September präsentieren.

SDA/bru

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