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Wann wird aus einem Handy ein Smartphone?

Mobiltelefone zählen zu den meistgewünschten Weihnachtsgeschenken. Aber wer braucht welches Gerät? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mobile-Kauf.

Früher ein Arbeitsgerät, heute Teil des Lifestyles: Das Smartphone.
Früher ein Arbeitsgerät, heute Teil des Lifestyles: Das Smartphone.
AFP

Zu Weihnachten steht auf vielen Wunschzetteln ein Smartphone. Für viele ist zwar noch das iPhone von Apple das Mass aller Dinge – doch die Konkurrenz hat mittlerweile viele Alternativen zu bieten. Die haben sich in Tests häufig sogar besser als das Apple-Telefon erwiesen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

1. Was macht ein Smartphone aus? Smartphones sind grösser als normale Handys und haben weit mehr Funktionen. Sie verfügen über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Die Tastatur wird über diesen Bildschirm bedient, manchmal haben Smartphones zudem eine mechanische Tastatur.

Im Mittelpunkt steht bei Smartphones nicht mehr das Telefonieren, sondern das mobile Internet. Mit ihnen können Nutzer nicht nur E-Mails verschicken und im Internet surfen. Die Apps genannten Miniprogramme erlauben zudem die besonders einfache Bedienung sozialer Netzwerke oder das gezielte Abrufen bestimmter Informationen.

2. Warum ist das iPhone von Apple so begehrt? Apple hat es geschafft, mit seinem Multimediahandy den Smartphone-Markt zu revolutionieren: Als das iPhone startete, konnte ihm kein anderes Telefon der Klasse die Stirn bieten. Das Telefon hat zudem ein edles Design, bei dem nicht alle Konkurrenten mithalten. Kritisiert wird Apple aber für die Geschlossenheit seines Systems: Was der Computerbauer nicht aufs iPhone lassen möchte, kann er ausschliessen.

3. Was sind die Alternativen? Inzwischen sind viele Smartphones zu haben, die dem iPhone im Funktionsumfang in nichts nachstehen – und teilweise sogar besser sind. Grösster Konkurrent von Apple ist der Internetriese Google. Er selbst verkauft zwar nur wenige eigene Telefonmodelle, das von Google entwickelte Mobile-Betriebssystem Android setzen aber viele Handybauer wie HTC und Samsung ein.

Die Zahl der Apps für Android ist mittlerweile riesig. Der US-Softwareriese Microsoft brachte kürzlich Windows Phone 7 heraus, das mit dem iOS von Apple und Android durchaus konkurrieren kann und auf Handys verschiedener Marken läuft. Zudem haben mehrere Hersteller eigene Betriebssysteme entwickelt. Windows Phone und diese Eigenentwicklungen haben den Nachteil, dass die Zahl der Apps gering ist.

4. Wie viel kostet ein Smartphone? Das iPhone ist teuer: Die neueste Version 4S kostet im Apple Store (ohne Abo) je nach Ausstattung zwischen 649 und 899 Franken. Sehr viel günstiger ist es mit einem Vertrag zu haben, der über zwei Jahre Laufzeit aber mit sehr viel Geld zu Buche schlägt.

Einfache Smartphones sind schon für rund 200 Franken zu haben. Auch diese Multimedia-Smartphones verfügen über einen Touchscreen, haben aber deutlich weniger Funktionen. Oft sind sie etwa nicht mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der ein Smartphone zum Navigationssystem macht, oder sie laufen langsamer.

5. Kosten Smartphone-Tarife immer viel Geld? Nein. Oft bieten sich Prepaid-Angebote von Discountern an. Konsumenten sollten daher genau rechnen, ob sich ein verbilligtes Telefon mit hohen Vertragskosten lohnt – oder ob sie das Gerät zum normalen Preis kaufen und ein Prepaid-Angebot hinzuwählen. Damit kommen selbst Vieltelefonierer manchmal deutlich günstiger weg.

Wichtig ist, dass Smartphones sich per WLAN mit dem Internet verbinden können. Steht ein solches Netz etwa zu Hause oder im Café zur Verfügung und Sie surfen nicht via 3G, fallen keine Mobilfunkkosten an.

AFP/rek

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