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Microsoft: Belohnung für Finder von vermisstem Gamer

Vor drei Wochen nahmen die Eltern ihrem spielsüchtigen Sohn die Xbox weg. Der 15-Jährige nahm Reisaus und seither fehlt von ihm jede Spur. Der IT-Gigant will dem Finder des Jungen 25'000 Dollar zahlen.

Das Schicksal des jungen Brandon Crisp hält derzeit ganz Kanada in Atem. Von dem 15-jährigen Kanadier fehlt seit dem 13. Oktober jede Spur. Weil er anstatt Schulaufgaben zu erledigen lieber mit der Xbox 360 spielte, nahm ihm sein Vater vor drei Wochen kurzerhand die Spielkonsole weg. Der Schüler riss von zu Hause aus und ward seitdem nicht mehr gesehen.

Um Brandon Crisp zu finden, wurde von verschiedenen Stellen eine Belohnung von umgerechnet 22'500 Franken für Hinweise über den Verbleib des kanadischen Jungen ausgesetzt. Microsoft, der Hersteller der Konsole, gab nun bekannt, weitere 25'000 Dollar (umgerechnet 29'000 Franken) an den Finder des Knaben zu spenden.

Der letzte Hinweis auf den in der Nähe von Ontario lebenden Jungen war sein Velo, das letzte Woche mit einem platten Reifen gefunden wurde. Von dem Kanadier selbst fehlt jede Spur. Kanadische Zeitungen zitieren die Eltern mit den Worten, der Streit um das Spiel «Call of Duty» sei «seit zwei Jahren ein ständiger Kampf gewesen». Ausserdem wird spekuliert, dass der vermisste Junge über die von ihm genutzte Multiplayer-Gemeinschaft unwissentlich in Kontakt mit Pädophilen gekommen ist.

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