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Welches Tablet solls denn sein?

iPad oder Galaxy Tab? Oder doch lieber ein Ultrabook? Die wichtigsten Fragen und Antworten vor dem Hardwarekauf.

Apple ist der Pionier bei Tablet-PC: iPad im Einsatz in einer Buchhandlung.
Apple ist der Pionier bei Tablet-PC: iPad im Einsatz in einer Buchhandlung.
AFP

Seit der US-Technologiekonzern Apple sein iPad vorgestellt hat, finden sogenannte Tablets reissenden Absatz. Auch die Konkurrenz hat mittlerweile zahlreiche Modelle im Angebot, die mit dem iPad mithalten können. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt.

1. Was ist ein Tabletcomputer? Tablet-PC bestehen im Prinzip vor allem aus einem flachen Bildschirm. Der ist berührungsempfindlich, über ihn wird das Gerät gesteuert. Die Tablets erinnern vom Aussehen häufig an Smartphones, der Bildschirm ist aber eher so gross wie der eines kleinen Laptops. Gedacht sind die flachen Computerscheiben vor allem zur Unterhaltung: Die Nutzer können im Internet surfen, E-Mails abrufen und schreiben, Musik hören oder Filme ansehen. Mehr und mehr Zeitungen und Zeitschriften bieten spezielle Ausgaben für Tablets an. Office-Programme erlauben auch das Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten.

2. Was ist das Besondere am iPad? Apple ist der Pionier bei Tablet-PC. Wie die anderen Produkte von Apple bringt das iPad ein besonderes Image mit. Auch beim Design gibt die US-Firma den Ton an, die Geräte vieler Konkurrenten sehen ähnlich aus. Produkte von Apple sind in der Bedienung meist sehr einfach und intuitiv. Andererseits sind die Nutzer auch im Apple-Universum gefangen, denn der Konzern kontrolliert genau, was auf das iPad darf und was ausgesperrt wird.

3. Was bieten die Konkurrenten von Apple? Die Auswahl an iPad-Alternativen ist mittlerweile gross, einige der Geräte können es mit dem Apple-Tablet ernsthaft aufnehmen. Oft kosten die Geräte weniger (Beispiele: «Weltbild»-Tablet, Archos 48) und vor allem können sie oft einiges mehr: Ein grosser Vorteil beim Surfen ist, dass viele iPad-Konkurrenten Flash beherrschen, das auf sehr vielen Internetseiten zum Einsatz kommt. Viele haben zudem einen USB-Anschluss (hier kann das Sony Tablet S genannt werden).

4. Brauche ich wirklich ein Tablet? Der Vorteil von Tablets ist, dass sie deutlich flacher und leichter als Notebooks sind und zugleich einen grösseren Bildschirm als Smartphones haben. Wer regelmässig viel schreiben muss und trotzdem ein tragbares Gerät möchte, sollte aber lieber auf einen Laptop oder ein Ultrabook ausweichen: Sie sind ähnlich gross wie Tablets, vielleicht etwas dicker und haben eine normale Tastatur. Wer wiederum nur gelegentlich unterwegs seine E-Mails kontrollieren oder Musik hören möchte, sollte ein Smartphone wählen – das kann dann auch gleich telefonieren und ist kleiner.

5. Was sollte ich beim Internetzugang beachten? Bei vielen Tablets ist der Zugang zum mobilen Internet bereits eingebaut: Sie können überall online gehen, wo es ein Handynetz gibt. Gerade beim iPad aber fehlt das bei der Hälfte der Modelle – sie lassen sich nur per WLAN mit dem Internet verbinden. Wer per Mobilfunknetz surfen will, benötigt einen entsprechenden Tarif und meist eine Micro-SIM-Karte, die kleiner als die normalen SIM-Karten ist und bei den meisten Anbietern mittlerweile erhältlich ist.

AFP/rek

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