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Zerschlagung der grossen Tech-Konzerne gefordert

Eine US-Senatorin sieht die kleinen und mittleren Unternehmen und die Innovation in Gefahr. Plus: Verschlüsselung bei 4K-Filmen geknackt.

Elizabeth Warren, die für den US-Bundesstaat Massachusetts im Senat sitzt, denkt laut über eine Zerschlagung der grossen US-Techfirmen nach: Konkret findet sie eine Aufteilung bei Unternehmen sinnvoll, die mehr als 25 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr machen, was u.a. Amazon, Facebook und Google betreffen würde. Die Idee ist, dass zwischen Anbietern der Infrastruktur, also den Betreibern der Plattformen, und den Inhalten unterschieden wird. Ausserdem sollten Beteiligungen zurückgerollt werden: Amazon sollte sich wieder von der Biosupermarktkette Whole Foods trennen, Facebook müsste Whatsapp und Instagram abgeben, Google Waze, Nest und Doubleclick abtrennen. In einem Blogbeitrag fordert sie eine Graswurzelbewegung, damit die Nutzer wieder mehr Kontrollmöglichkeiten über ihre Daten haben.
Elizabeth Warren, die für den US-Bundesstaat Massachusetts im Senat sitzt, denkt laut über eine Zerschlagung der grossen US-Techfirmen nach: Konkret findet sie eine Aufteilung bei Unternehmen sinnvoll, die mehr als 25 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr machen, was u.a. Amazon, Facebook und Google betreffen würde. Die Idee ist, dass zwischen Anbietern der Infrastruktur, also den Betreibern der Plattformen, und den Inhalten unterschieden wird. Ausserdem sollten Beteiligungen zurückgerollt werden: Amazon sollte sich wieder von der Biosupermarktkette Whole Foods trennen, Facebook müsste Whatsapp und Instagram abgeben, Google Waze, Nest und Doubleclick abtrennen. In einem Blogbeitrag fordert sie eine Graswurzelbewegung, damit die Nutzer wieder mehr Kontrollmöglichkeiten über ihre Daten haben.
Sergio Flores, Reuters
Der Film «Aquaman» ist in einer hochauflösenden 4K-Variante in Tauschbörsen aufgetaucht (im Bild Schauspielerin Amber Heard an der Weltpremiere in London). Der Zeitpunkt kurz nach der Veröffentlichung in Apples iTunes Store deutet darauf hin, dass er von dort stammt, schreibt Torrentfreak.com. Die Verschlüsselung auf den Filmdateien sollte solche Leaks verunmöglichen, und es sei der erste Fall, wo der Kopierschutz bei einem 4K-Film entfernt werden konnte. Es wird vermutet, dass eine Lücke im Betriebssystem des Apple-TV ausgenutzt worden ist. Apple hat den Vorfall nicht kommentiert.
Der Film «Aquaman» ist in einer hochauflösenden 4K-Variante in Tauschbörsen aufgetaucht (im Bild Schauspielerin Amber Heard an der Weltpremiere in London). Der Zeitpunkt kurz nach der Veröffentlichung in Apples iTunes Store deutet darauf hin, dass er von dort stammt, schreibt Torrentfreak.com. Die Verschlüsselung auf den Filmdateien sollte solche Leaks verunmöglichen, und es sei der erste Fall, wo der Kopierschutz bei einem 4K-Film entfernt werden konnte. Es wird vermutet, dass eine Lücke im Betriebssystem des Apple-TV ausgenutzt worden ist. Apple hat den Vorfall nicht kommentiert.
Simon Dawson, Reuters
Wikipedia plant einen Protest gegen die Reform des Urheberrechts in der EU. Dazu wird am 21. März die deutschsprachige Variante des Online-Lexikons abgeschaltet werden, schreibt Heise.de. Der umstrittene Artikel 13 sieht unter anderem vor, dass Plattformen im Netz für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer geradestehen müssen. Das könnte ein gemeinnütziges Projekt wie Wikipedia gefährden, auch wenn diese von der Regelung ausgenommen sind. Sie könnten den freien Informationsfluss im Netz beeinträchtigen. Ausserdem befürchtet Wikipedia in einem Blogpost, die durchs neue Gesetz notwendigen Filter könnten zu Zensurzwecken benutzt werden. Diese Uploadfilter sollen nicht lizenziertes Material schon beim Hochladen erkennen.
Wikipedia plant einen Protest gegen die Reform des Urheberrechts in der EU. Dazu wird am 21. März die deutschsprachige Variante des Online-Lexikons abgeschaltet werden, schreibt Heise.de. Der umstrittene Artikel 13 sieht unter anderem vor, dass Plattformen im Netz für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer geradestehen müssen. Das könnte ein gemeinnütziges Projekt wie Wikipedia gefährden, auch wenn diese von der Regelung ausgenommen sind. Sie könnten den freien Informationsfluss im Netz beeinträchtigen. Ausserdem befürchtet Wikipedia in einem Blogpost, die durchs neue Gesetz notwendigen Filter könnten zu Zensurzwecken benutzt werden. Diese Uploadfilter sollen nicht lizenziertes Material schon beim Hochladen erkennen.
Yves Herman, Reuters
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