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Beim UHC ThunEin alter Bekannter wird neuer Trainer

Hans-Roland Meyer gibt sein Amt als Headcoach des UHC Thun ab. Gleichzeitig vermeldet der Verein mit Daniel Steiner den Nachfolger.

Steht in der neuen Saison wieder an der Bande beim UHC Thun: Daniel Steiner.
Steht in der neuen Saison wieder an der Bande beim UHC Thun: Daniel Steiner.
Bild: Marcel Bieri

Eigentlich steht die Unihockeywelt momentan still. Und doch sorgt der UHC Thun gerade jetzt für Schlagzeilen. Der Club verkündet am Freitagabend, dass Hans-Roland Meyer sein Amt als Trainer der NLA abgibt, «aus familiären und beruflichen Gründen», heisst es in einer Mitteilung des Vereins. Mit Meyer geht auch sein Assistent Adrian Schöni, welcher dazu als Ausbildungsverantwortlicher tätig war. Er geht zurück zu seinen Wurzeln in Köniz.

Die Meldung kommt durchaus etwas überraschend. Aber die Situation ist für den Club nicht neu. Schon 2019 hatte Meyers Vorgänger, Sebastian Thomann, nach seiner Premierensaison bereits genug und verliess den Club kurz nach dem letzten Spiel.

Immerhin: Der UHC Thun präsentiert – anders als letztes Jahr – gleichzeitig mit dem Abgang des alten Trainers den Namen des neuen. Und mit Daniel Steiner ist es ein alter Bekannter. Steiner coachte das Fanionteam der Oberländer bereits während der Saison 2017/2018. In seiner Zeit als Aktiver war er in der NLA beim SV Wiler-Ersigen engagiert, an der Seitenlinie stand er im Nachwuchs bei den Unihockey Tigers Langnau, in der NLB beim UHC Grünenmatt und beim UHT Eggiwil in der ersten Liga. In Thun wird ihn Remo Siegenthaler assistieren.

Man darf durchaus gespannt sein, was das Duo bewirken kann. Klar ist: Steiner wird nach dem Umbruch im vergangenen Sommer ein komplett anderes Team als noch 2017 vorfinden. Das Ziel bleibt mit dem Ligaerhalt aber dasselbe – und zumindest damals wurde dieses erfüllt.