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Volkswirtschaft Berner OberlandEin Jahr wie kein anderes

Die regionale Wirtschaftsorganisation blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Wegen der Pandemie war sie gezwungen, neue Wege einzuschlagen.

Der GLP-Prädisent und Nationalrat Jürg Grossen tritt als Präsident der Volkswirtschaft Berner Oberland zurück.
Der GLP-Prädisent und Nationalrat Jürg Grossen tritt als Präsident der Volkswirtschaft Berner Oberland zurück.
Foto: Bruno Petroni

Im vergangenen Corona-Jahr war auch die Volkswirtschaft Berner Oberland gefordert. «In schwierigen Zeiten wird das Engagement für gute Rahmenbedingungen und die Vernetzung der Wirtschaft noch wichtiger», lässt sich die Geschäftsführerin Susanne Huber in einer Mitteilung zum Jahresbericht zitieren.

Trotz den fehlenden Veranstaltungen bot die Organisation Plattformen zum Austausch, etwa das Wirtschaftsforum, das virtuell durchgeführt wurde. Neue Wege ist die Volkswirtschaft Berner Oberland auch mit der touristischen Sommerkampagne gegangen.

Besonders herausfordernd war für die Organisation die Situation im Bereich ihrer Arbeitsintegration. Nachdem der Zuschlag für das Angebot «Berufliche Integration» (BIN) für die nächsten fünf Jahre, mit Start 2021, zuerst einer anderen Institution zugesprochen wurde, hat die Volkswirtschaft Berner Oberland den Auftrag verspätet doch erhalten.

Zweite schriftliche Versammlung

Auch die kommende Generalversammlung im April wird schriftlich abgewickelt. Nur die Wahlen in den Vorstand sollen am 25. Juni im Rahmen des Tourismusforums, sofern die Rahmenbedingungen dies zulassen, physisch stattfinden. Dabei geht es insbesondere darum, das Präsidium der Volkswirtschaft Berner Oberland neu zu besetzen.

Nationalrat Jürg Grossen (GLP) gibt das Amt aus zeitlichen Gründen ab. Als Nachfolge wird der Generalversammlung Marianna Lehmann, ehemalige Gemeindepräsidentin von Wilderswil, vorgeschlagen.

«Der Anstieg der Mitgliederzahlen zeigt deutlich, wie gross das Bedürfnis nach Vernetzung im Moment ist», erläutert Susanne Huber. «Dem wollen wir Rechnung tragen und die Herausforderungen unserer Mitglieder ins Zentrum unseres Handelns stellen.» Am 29. April wird ein zweites digitales Wirtschaftsforum stattfinden. Etwa zeitgleich startet eine zweite touristische Kampagne.

pd