Zum Hauptinhalt springen

Fasnacht in BaselEin klein wenig Stimmung am abgesagten Morgenstreich

Zum Basler Fasnachtsbeginn haben sich einige Menschen in der Innenstadt versammelt. Um Punkt 4 Uhr spielten einige Fasnächtler den ersten Marsch – beobachtet von Polizisten, die sich im Hintergrund hielten.

Ein bescheidener Morgenstraich 2021 in Basel.
Ein bescheidener Morgenstraich 2021 in Basel.
Foto: Lucia Hunziker

Trotz Absage der Basler Fasnacht haben sich am Montagmorgen um vier Uhr wenige Hundert Menschen zum stillen Morgenstreich in der Basler Innenstadt eingefunden. Mit ganz wenigen Ausnahmen hielten sich die Anwesenden an das Trommel- und Pfeifer-Verbot

Ein klein wenig Fasnachtsstimmung kam vor allem auf dem Rümelinsplatz auf, während andere Plätze und Strassen in der Innenstadt wenig bevölkert waren. Mehrere Cliquen hatten dort ihre beleuchteten Laternen, die im vergangenen Jahr nicht zu Einsatz gekommen waren, aufgestellt.

Die Laterne der Lälli Clique zeigt Corona die Zunge.
Die Laterne der Lälli Clique zeigt Corona die Zunge.
Foto: Nicole Pont

Kostümierte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren nur wenige anzutreffen. Live getrommelt und gepfiffen wurde nach der Direktive der Regierung und des Fasnachts-Comités, das «Gässeln» zu unterlassen, mit ganz wenigen Ausnahmen nicht. Der Morgestraich-Marsch war aber dennoch zu hören: Viele Anwesende liessen ihn über mitgeführte Boom-Boxes erklingen.

Ist denn trotzdem Fasnacht? Eine Frage, zu lesen in der Innenstadt.
Ist denn trotzdem Fasnacht? Eine Frage, zu lesen in der Innenstadt.
Foto: Nicole Pont

Die Polizei zeigte mit Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Patrouillen Präsenz. Sie forderte Anwesende, die sich zu grösseren Gruppen zusammengefunden hatten, auf, ihre Hygienemasken anzuziehen, hielt sich ansonsten aber zurück. Gegen fünf Uhr begann sich die Innenstadt wieder weitgehend zu leeren.

«Positives Zwischenfazit» der Baselbieter Polizei

Ein «positives Zwischenfazit» zog in einer Medienmitteilung vom Sonntagabend die Baselbieter Polizei. Am Sonntag sei es vor allem aber im oberem Baselbiet zu fasnächtlichen Aktivitäten gekommen, die weitgehend ruhig verlaufen seien. Einzig bei der Maskentragpflicht sind laut Communiqué Übertretungen festgestellt worden, heisst es. Die angesprochenen Personen hätten sich aber grösstenteils einsichtig gezeigt.

Wer es genau wissen will, was an der (Nicht-)Fasnacht in der Stadt Basel und der Region passiert, dem sei der Ticker von den Kolleginnen und Kollegen von bazonline.ch empfohlen.

SDA

4 Kommentare
    Andreas Egli

    Die Basler können verantwortungsbewusst ganz wenig Fasnachtsstimmung machen. Auch die Luzerner konnten es! Den Einsiedlern muss ein Nationalrat attestieren: „die können halt nicht anders...“