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Schule TrubschachenEin Macher hört auf

Jürg Fuhrer ist ein Hansdampf in allen Gassen. Rundweg, Kugelbahn, Weihnachtsstern sind Projekte, die er mit seinen Schülern realisierte. Nun geht der Lehrer in Pension.

42 Jahre hat Lehrer Jürg Fuhrer unterrichtet, verleidet ist ihm das Schulgeben nie.
42 Jahre hat Lehrer Jürg Fuhrer unterrichtet, verleidet ist ihm das Schulgeben nie.
Foto: Marcel Bieri

«Mir wurde nie eine Hamme an die Tür gehängt», sagt Jürg Fuhrer und lacht herzhaft. Doch wenn im Emmental niemand etwas sage, sei es wohl gut. Umso erfreuter war der Mittelstufenlehrer über die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die er nach den letzten Elterngesprächen bekommen hat. Ende Januar verabschiedet er sich nach 42 Jahren Lehrerdasein in Trubschachen und geht in Pension. «Mir ist das Unterrichten nie verleidet, ich hatte immer Glück bei all den Unternehmungen», sagt der 65-Jährige.

Einzig jetzt, mit der Maske, bereite ihm das Vorlesen von Geschichten ein bisschen weniger Freude als sonst. «Eine Erzählung lebt auch von der Gesichtsmimik des Erzählers», sagt Jürg Fuhrer. Erzählungen hätten die Kinder immer gern gehört, das habe er all die Jahre festgestellt. Indessen sei ihm aufgefallen, dass in den letzten Jahren die sportliche Belastung abgenommen habe und die Kinder irrtümlicherweise oft meinten, Lernen funktioniere wie der Onlinehandel: Heute bestellt, morgen geliefert oder heute gelernt und morgen beherrscht. Lernen brauche leider mehr Zeit und Übung.

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