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Corona-Extremquarantäne in TaiwanMein taiwanisches Unterdruckzimmer mit keimtötender UV-Strahlung

Die Quarantäne-Erfahrungen eines Schweizer Architekten in Taipeh.

Dem Autor (links im Bild) blieb im Isolierzimmer genug Zeit, um ...
Dem Autor (links im Bild) blieb im Isolierzimmer genug Zeit, um ...
Foto: Philippe Rahm

Am 1. Dezember 2020, zwölf Stunden nach meinem – positiven – Corona-Test wurde ich in Begleitung von zwei Krankenschwestern ins Taipei City Hospital Heping verlegt, die städtische Seuchenklinik. Die Schwestern trugen mehrere Schutzanzüge übereinander, dazu Atem- und Augenschutz sowie Kopfhaube, und die Ambulanz bahnte sich mit Blaulicht und Sirene einen Weg durch den abendlichen Verkehr.

Taipeh liegt in den Subtropen, es gibt keine Dämmerung, die Nacht kommt übergangslos, binnen Minuten. Gleichwohl fiel die Temperatur kaum unter 20 Grad, und auch die Schwüle blieb. Ich war einer von sechs Leuten auf taiwanischem Staatsgebiet, bei denen an diesem Tag der Covid-Erreger festgestellt wurde. Drei Infizierte kamen aus Indonesien, einer war Zypriot mit Wohnsitz USA, ein weiterer ein taiwanischer Reiserückkehrer. Ich selbst war Fall Nummer 686. Das heisst, vor mir gab es auf Taiwan lediglich 685 weitere Fälle.

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