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Arztwechsel in AllmendingenEin Rezept für das Problem gefunden

Nach dem Skandal um den Gründer der Mein-Arzt-Praxen gibt es gute Nachrichten für die Patienten: Kranke können die Hausärztin Olena Velytchenko ab November in einer neuen Praxis aufsuchen.

Neuanfang im Dorfzentrum Allmendingen: Die Mein-Arzt-Praxis schliesst, ein Stockwerk höher wird eine neue Hausarztpraxis eröffnet.
Neuanfang im Dorfzentrum Allmendingen: Die Mein-Arzt-Praxis schliesst, ein Stockwerk höher wird eine neue Hausarztpraxis eröffnet.
Foto: Godi Huber

«Es geht weiter», sagt Heinz Matti erleichtert. 34 Jahre hatte er in Thun-Allmendingen als geschätzter Hausarzt praktiziert. Weil die Suche nach einer Nachfolge erfolglos blieb, arbeitete er zwei Jahre über das Pensionierungsalter hinaus. Dann verkaufte er vor einem Jahr an den Gründer der Mein-Arzt-Praxen, weil er das Modell überzeugend fand: Mein-Arzt stellt die Ärztinnen und Ärzte an, diese betreiben die Praxen, die Administration besorgt die Zentrale.

Die Ernüchterung folgte nur Monate später. Die Mein-Arzt-Kette landete selbst auf dem Krankenbett: Eine Strafuntersuchung wegen angeblicher Vermögensdelikte, eingefrorene Bankkonten und geschlossene Praxen sorgten für nationale Schlagzeilen. Doch in der Arztpraxis in Allmendingen hielten die Ärztin Olena Velytchenko und ihr Team auch dann die Stellung, als ab dem Sommer die Löhne ausblieben.

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