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CSI-Mahnwache in ThunEin Zeichen der Solidarität für Verfolgte

Im Rahmen einer schweizweiten Aktion von Christian Solidarity International nahmen rund 30 Personen an einer Mahnwache auf dem Rathausplatz teil.

Still und mitbetroffen bringen diese engagierten Teilnehmenden am Rathausplatz von Thun ihre Solidarität mit wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen zum Ausdruck.
Still und mitbetroffen bringen diese engagierten Teilnehmenden am Rathausplatz von Thun ihre Solidarität mit wegen ihres Glaubens verfolgten Menschen zum Ausdruck.
Foto: PD

Mit Kerzen in den Händen und dem nötigen Abstand zueinander standen am Donnerstagabend rund 30 Menschen auf dem Thuner Rathausplatz. Von 18 bis 18.30 Uhr wollten die Teilnehmer dieser Mahnwache auf die Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten aufmerksam machen. Organisiert wurde die Aktion, die laut einer Mitteilung zeitgleich in über 30 weiteren Ortschaften in der Schweiz durchgeführt wurde, von der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI).

Auf Plakaten forderten die Teilnehmer still und betroffen «Schutz für Christen in Nigeria» oder «Religionsfreiheit im Irak». Andere gaben ihrer Hoffnung auf Frieden in Syrien zum Ausdruck oder forderten Sicherheit für die Christen in Berg-Karabach.

Dankbar für die Durchführung

Dass die Mahnwache auch dieses Jahr wieder in Thun stattfand, sei dem grossen Engagement von lokalen Freiwilligen zu verdanken, heisst es in der Mitteilung von CSI. Der Einsatz, die Mahnwache unter den ausserordentlichen Bedingungen durchzuführen, habe sich gelohnt, wird darin Mitorganisatorin Christine Binggeli zitiert.

Die Organisation weist darauf hin, dass weltweit Millionen von Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt würden. Immer wieder würden sie Opfer von Diskriminierungen und Schikanen, aber auch von schweren Übergriffen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit seien Christen in zahlreichen Ländern besonderer Gefahr ausgesetzt. Die Sicherheitsstufe müsse vor vielen Kirchen erhöht werden.

Wer ist CSI?

Christian Solidarity International (CSI) ist nach eigenen Angaben eine überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde. «Sie setzt sich vor allem für verfolgte Christen ein und unterstützt Projekte in etwa einem Dutzend Länder, darunter in Syrien, Irak, Ägypten, Nigeria, Pakistan und Indien», heisst es in der Mitteilung.

PD