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DiDomenico zurück in LangnauEine Hassliebe auf Lebzeiten

Er ist wieder da – und keiner siehts: Chris DiDomenico spielt am Dienstag mit Gottéron gegen die SCL Tigers. In Langnau hat der Kanadier vieles erreicht. Und einiges zerstört.

Der Mann für alles: In Langnau hatte Chris DiDomenico einen sehr hohen Stellenwert. Er traf oft ins Tor – und trat in viele Fettnäpfchen.
Der Mann für alles: In Langnau hatte Chris DiDomenico einen sehr hohen Stellenwert. Er traf oft ins Tor – und trat in viele Fettnäpfchen.
Foto: Christian Pfander

Chris DiDomenico kommt zurück nach Langnau!

Nein, der Kanadier wechselt nicht zum dritten Mal ins Emmental, vielmehr ist es am Dienstagabend eine Stippvisite in der Ilfishalle. Mit der Nummer 88 statt der 89 auf dem Rücken. Mit dem Drachen statt dem Tiger auf der Brust. Ob er Feuer speien wird? «Was sonst?», sagt er nur.

DiDomenico ist nun also ein Freiburger. Nach sechs Jahren bei den SCL Tigers wird man sich erst daran gewöhnen müssen. Die Erträge im Langnauer Fanshop werden vielleicht nicht gerade zusammenbrechen, der Kassenschlager aber ist nicht mehr da. Von der Ilfis an die Saane, keine 70 Kilometer Distanz zwar, und doch ist er in eine neue Welt eingetaucht. In Freiburg ist er ein wichtiger Spieler, ein Trumpf in der Offensive. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. In Langnau war er… eigentlich alles. Antreiber, Aufstiegsheld, Topskorer. Fanliebling, Provokateur, Protégé des Verwaltungsrats. Diva, Querulant, Störfaktor. Als Kultfigur verlangte er Privilegien. Und genoss Artenschutz.

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