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Zehn Jahre nach ErdbebenEine Tragödie mit positiven Seiten

Roland Lüthi hat das tragische Erdbeben im neuseeländischen Christchurch am 22. Februar 2011 hautnah miterlebt. Der Wiederaufbau bescherte dem Unternehmer viele Aufträge. Doch heute ist er nicht mit allem zufrieden.

Roland Lüthi vor der beschädigten Kathedrale in Christchurch.
Roland Lüthi vor der beschädigten Kathedrale in Christchurch.
Foto: Matthias Stadler

Lediglich 25 Sekunden dauerte das Erdbeben am 22. Februar 2011, das in Neuseelands zweitgrösster Stadt Christchurch massiven Schaden anrichtete. Doch diese kurze Zeit hatte es in sich: 6,3 wurden auf der Richterskala gemessen, das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Innenstadt wurde zu 80 Prozent zerstört. 185 Personen starben.

Hautnah miterlebt hat das vor zehn Jahren auch Roland Lüthi. Der Interlakner lebte zu diesem Zeitpunkt seit knapp 17 Jahren in der Stadt auf der neuseeländischen Südinsel und war zum Zeitpunkt des Bebens um die Mittagszeit zu Hause: «Das ganze Haus wurde durchgeschüttelt», erinnert er sich. Als erste Schutzreaktion sei er unter einen Türrahmen gestanden. «Danach sind meine Frau und ich sofort unsere Kinder von der Schule abholen gegangen.» Dabei hätten sie aufpassen müssen, wo sie hinfuhren, da überall Trümmer auf der Strasse gelegen seien.

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