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«Sexroboter nützen nicht nur für Sex»

Die Wissenschaftlerin Ayanda Rogge untersucht die Interaktionen zwischen Menschen und intelligenten Sexpuppen. Durch ihre Sprachfähigkeit seien diese fähig, das Selbstbewusstsein ihrer Benutzer zu fördern.

Liebespuppen, hier Exemplare von RealDoll aus den USA,  werden dank Roboterkopf zum Sexroboter, der über eine ausgeklügelte Gesichtsmotorik verfügt.
Liebespuppen, hier Exemplare von RealDoll aus den USA, werden dank Roboterkopf zum Sexroboter, der über eine ausgeklügelte Gesichtsmotorik verfügt.
Foto: Karsten Schoene/laif

Wer ist der typische Käufer eines Sexroboters?

Die Vermutung liegt nahe, dass das der einsame, unzufriedene, sozial scheue, männliche Single ist. Aber anhand der Daten, die uns vorliegen, können wir das nicht bestätigen. Spannend ist, dass ein Unternehmen aus den USA vor ein paar Jahren eine männliche Liebespuppe – keinen Sexroboter – ins Sortiment aufgenommen hat. Die Verkaufszahlen der männlichen Liebespuppen waren gleichauf mit denen der weiblichen Puppen.

Was sind Sexroboter im Unterschied zu einer passiven Liebespuppe?

Alle momentan erhältlichen Sexroboter sind lediglich Roboterköpfe, die mit einer herkömmlichen Liebespuppe kombiniert sind. Die Roboter sind zwar in der Lage, ihre Umwelt wahrzunehmen, sie können diese aber nicht aktiv manipulieren.

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