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Einst Wunderwaffe, heute Wandervogel

Viele fragen sich, warum Seydou Doumbia der Durchbruch in einer grossen Liga verwehrt blieb. Bei YB startete er vor zehn Jahren durch, landete nach einer Odyssee durch Europa bei Sion – und spielt am Samstag in Bern.

Zurück in der vertrauten Schweiz: Seydou Doumbia hat bei Sion einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben.

Zurück in der vertrauten Schweiz: Seydou Doumbia hat bei Sion einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben.

(Bild: Keystone Laurent Gillieron)

Es gibt Gespräche, die sollten für die Nachwelt festgehalten werden. Jenes zwischen Christian Constantin, immer umtriebiger Sion-Präsident, und Seydou Doumbia, fast immer treffsicherer Stürmer, gehört dazu. Irgendwann im August müssen sie sich getroffen haben; wo genau, ist nicht überliefert, doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat das Gespräch so angefangen: «Ecoute», dürfte Constantin gesagt haben, weil er das gerne und oft sagt; überhaupt dürfte er in dieser Konversation etwas mehr Redeanteil gehabt haben. «Et puis voilà quoi», könnte Doumbia gesagt haben, weil er das gerne, aber nicht ganz so oft sagt, da er gemeinhin nicht allzu viel spricht. «Et puis voilà quoi», hier so viel wie: «Einverstanden, her mit dem Vertrag.»

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