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Rettung Sportbahnen KientalFDP empfiehlt Nein zu Gemeinde-Hilfspaket

Die Sportbahnen bitten um Unterstützung – die FDP empfiehlt, einen Beitrag durch die Gemeinde abzulehnen.

Die Sportbahnen Kiental AG steht vor dem Aus und bittet die Gemeinde um mehr Geld.
Die Sportbahnen Kiental AG steht vor dem Aus und bittet die Gemeinde um mehr Geld.
Foto: Bruno Petroni

Am 7. Juni entscheiden die Stimmbürger über den Fortbestand der Sportbahnen Kiental AG. Die FDP Sektion Reichenbach teilt in einer Mitteilung ihre Wahlempfehlung mit. Seit 2007 werden die Bahnen von der Gemeinde mit kumulierten Beiträgen von grösser als 2 Millionen Franken unterstützt, steht in der Mitteilung. «Für die Attraktivität des Tourismus sind die Bahnen zu wenig wichtig, als dass sich diese Unterstützungsbeiträge rechtfertigen würden», schreibt die FDP.

Die Arbeitsplätze, die verloren gehen würden, seien bedauerlich, aber auch hier würden sich die hohen Kosten nicht rechtfertigen, um diese zu sichern. Die Gemeinde sei gezwungen, ein straffes Budget einzuhalten, um den Jahresabschluss ausgeglichen präsentieren zu können. Ohne Steuererhöhungen seien diese Forderungen kaum zu bewältigen, ausser man streiche andere Projekte.

Der Unterstützungsverlauf seit 2011 zeigt auf, dass die Bahn ohne Hilfe nicht kostendeckend betrieben werden kann. Weiter zeigen die Klimaprognosen auf, dass die Schneesicherheit in tieferen Lagen nicht mehr vorhanden ist und sich zukünftig noch verringert. Die FDP Sektion Reichenbach empfehle deshalb, ein Nein in die Urne zu legen.

Ja zu Wasserleitungen

Am 7. Juni wird auch über die Sanierung der Wasserleitungen Gisel Reudlen und Untere Gwanne abgestimmt. Das Leitungsmaterial weise schlechte Qualität auf, und die Leitungen müssten immer mehr repariert werden. Die FDP Sektion Reichenbach empfiehlt ein Ja. (pd/ngg)

pd