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Thun vor 50 JahrenFliegende Heuballen für Wild in Not

Grosse Schneemengen in den Bergen beutelten die Wildtiere im Berner Oberland arg. Linderung sollte die Aktion «Wild in Not» schaffen, bei der aus dem Flugzeug abgeworfen wurde.

Acht Heuballen pro Flug konnten ab der Thuner Allmend mitgenommen werden.
Acht Heuballen pro Flug konnten ab der Thuner Allmend mitgenommen werden.
Archiv TT

Am 11. März 1970 unternahm ein Pilatus Porter ab der Thuner Allmend mehrere Flüge, um Heu für das hungernde Bergwild im Berner Oberland abzuwerfen. Es war der Startschuss für die Aktion «Wild in Not». Pro Flug konnten acht Heuballen geladen werden. Die Aktion koste rund 10000 Franken, hiess es tags darauf im «Thuner Tagblatt». Infolge grosser Schneemengen fanden die Wildtiere im Oberland kein Futter mehr und waren aufgrund des anhaltenden Winterwetters stark geschwächt. Die Situation sei nach Berichten von Wildhütern gegenwärtig «sehr schlimm», hiess es.

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