Zum Hauptinhalt springen

IT-Debakel: Merz und Ursprung in der Kritik

Die parlamentarische Aufsicht nennt die Verantwortlichen für das Scheitern des 116 Millionen teuren Informatikprojekts Insieme.

ESTV-Chef Urs Ursprung (l.) und Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Oktober 2004. Foto: Keystone
ESTV-Chef Urs Ursprung (l.) und Bundesrat Hans-Rudolf Merz im Oktober 2004. Foto: Keystone

Das Informatikprojekt Insieme hatte zum Ziel, ein IT-System für alle Steuern des Bundes zu schaffen. Zum Laufen kam Insieme nie: 2012 stoppte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf das 2001 gestartete Projekt, für das 116 Millionen Franken in den Sand gesetzt wurden. 56 Millionen davon kassierten externe Dienstleister, deren Stundenhonorare bis zu 320 Franken betrugen. Während zweier Jahre untersuchte eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen (FK und GPK) beider Räte das Debakel. Gestern legte die Gruppe ihren 380-seitigen Bericht vor und forderte den Bundesrat eindringlich auf, Lehren aus dem Insieme-Projekt zu ziehen. Sie verfasste 22 Empfehlungen an den Bundesrat und 3 parlamentarische Vorstösse.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.