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Grosser Widerstand gegen die Abschaffung der Gymiprüfungen

Linke Politiker wollen ein faireres Eintrittsverfahren in die Mittelschule. Ein Blick in andere Kantone zeigt: Es geht auch ohne Aufnahmeprüfungen.

Müssen wohl auch in Zukunft eine Aufnahmeprüfung ablegen: Schüler im Kanton Zürich.
Müssen wohl auch in Zukunft eine Aufnahmeprüfung ablegen: Schüler im Kanton Zürich.
Thomas Burla

Über 7000 Kinder und Jugendliche im Kanton Zürich fiebern dem kommenden Freitag entgegen. Dann erfahren sie, ob sie die Aufnahmeprüfungen ans Gymnasium bestanden haben. 55 Prozent werden erfahrungsgemäss eine erfreuliche Nachricht erhalten.

Die Kinder haben zum Teil intensiv auf die Prüfung gelernt. Vielen Bildungspolitikern ist dieses Gerangel um die ­Gymiplätze ein Dorn im Auge – vor allem weil man sich mit einem teuren Drillkurs einen Vorteil verschaffen kann. Darum haben die drei Kantonsräte Res Marti (Grüne), Moritz Spillmann (SP) und Johannes Zollinger (EVP) eine parlamentarische Initiative eingereicht, die andere Aufnahmekriterien und die Abschaffung der Prüfungen verlangt. Die heutige Selektion verzerre die Zugangschancen, schreiben sie in der Begründung ihres Vorstosses.

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